Microsoft kauft Aktien für 40 Mrd. US-Dollar zurück

Wirtschaft & Firmen Microsoft will das ursprünglich für die Übernahme des Internetkonzerns Yahoo eingeplante Geld in den kommenden Jahren stattdessen in den Rückkauf eigener Aktien stecken, wie das Unternehmen am heutigen Montag offiziell bekannt gab. Microsofts Angaben zufolge sollen bis Ende September 2008 ganze 40 Milliarden US-Dollar für das Aktienrückkaufprogramm aufgewendet werden. Erst vor kurzem war das letzte Rückkaufprogramm der Redmonder beendet worden, in das ebenfalls rund 40 Milliarden US-Dollar flossen.

Nachdem die Übernahme von Yahoo durch Microsoft spektakulär gescheitert war, hatten Aktionäre und Mitarbeiter, denen Anteile gehören, den Druck auf den Vorstand erhöht, um so eine Ausschüttung zu erreichen. Auch auf dem Mitarbeitertreffen des Konzerns war der stagnierende Aktienkurs ein Thema, das für hitzige Diskussionen sorgte.

Die Höhe der nächsten Quartalsdividende soll nach Angaben des Konzerns bei 13 US-Cent und somit rund 18 Prozent höher als im letzten liegen. Microsoft-Boss Steve Ballmer hatte auf dem Mitarbeitertreffen behauptet, der Aktienkurs sei vorerst "nicht so wichtig", die Bekanntgabe des neuen Rückkaufprogramms widerlegt dies jedoch.
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