HP plant Datenzentren mit Exaflops-Rechenleistung

Supercomputer Der Computer-Konzern Hewlett Packard hat ein Projekt gestartet, aus dem so genannte Exascale-Datenzentren hervorgehen sollen. Diese sollen die Leistung der aktuell stärksten Supercomputer um den Faktor Tausend übertreffen. Ganze Farmen von Supercomputern, die im Petaflops-Bereich arbeiten, sollen in den Einrichtungen zusammengeschlossen werden. Per Virtualisierung will man so Systeme anbieten können, die eine Leistung von bis zu einem Exaflops bieten, was tausend Petaflops entspricht.

Eine entsprechende Grundlagenforschung auf Basis der Open Source-Virtualisierungsumgebung Xen soll im Georgia Institute of Technology erfolgen. Das Projekt wird über drei Jahre von den Hewlett-Packard Laboratories finanziert.

Heterogene Computer-Systeme, die mit herkömmlichen CPUs sowie spezialisierten Chips wie Grafikprozessoren arbeiten, sollen in einer einheitlichen virtualisierten Umgebung zusammengeschlossen werden. "Wir erweitern die Open Source-Virtualisierungs-Software Xen so für das Exascale-Computing", sagte Karsten Schwan, Professor an der Georgia Institute of Technology und Leiter des Forschungsbereichs Experimentelles Computing.

Werde dieses Ziel erreicht, könnten viele komplexe Berechnungen, wie beispielsweise Klimasimulationen, mit deutlich höherer Auflösung durchgeführt werden, so Schwan weiter. In drei Jahren sollen dann erste Tests in Datenzentren durchgeführt werden, für deren Aufbau Hewlett Packard verantwortlich ist.
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