Microsoft verrät erste Details zu Visual Studio "10"

Entwicklung Die nächste Version von Microsofts Entwicklungsumgebung Visual Studio nimmt langsam Form an. Bisher ist das Paket nur unter seinem internen Codenamen Visual Studio "10" bekannt. Ein Microsoft-Mitarbeiter hat nun erste Details preisgegeben. Jeffrey Schlimmer, Microsoft-Mitarbeiter und Blogger, kündigte in seinem Weblog auch einige weitere Neuerungen an, die mit den Nachfolgern von VS10 Einzug halten sollen. Als Hauptziel für Visual Studio "10" gab er an, dass es zu "des Entwicklers liebster Anwendung" werden soll. Man will sich außerdem an den Bedürfnissen von kleinen und mittelständischen Unternehmen orientieren. Dazu kommen die neuesten Technologien zum Einsatz, es gibt aber auch Verbesserungen an der grundlegenden Infrastruktur.

Mit Blick auf die Benutzeroberfläche müssen sich die Entwickler offenbar auf eine Überarbeitung einstellen, bei der Microsoft unter anderem auf die Windows Presentation Foundation (WPF) als Grundlage für den Texteditor setzt. Diese soll Visual Studio einen "mordernen" Anstrich geben und praktisch überall für frischen Wind sorgen, heißt es.

Schlimmers Angaben zufolge soll auch der Platzbedarf von Visual Studio 10 geringer ausfallen als bei den Vorgängern, sowohl in Sachen Code, als auch beim Speicherplatz. Außerdem wird die Entwicklungsumgebung künftig modular gestaltet, um so einen Beitrag zu einer allgemeinen Steigerung der Zuverlässigkeit zu leisten.

Zu einem späteren Zeitpunkt soll dann die gesamte Oberfläche auf WPF umgestellt werden. Außerdem ist unter anderem umfangreiche Unterstützung für das Parallel-Framework für Multicore-Prozessoren geplant. Bei Visual Studio "10" will man offenbar auch einige Veränderungen vornehmen, die eine Steigerung der Benutzerfreundlichkeit zur Folge haben sollen.

So wird die Hilfefunktion auf der Windows Live Suche basieren. Sie bekommt zudem ein Rating-System spendiert, bei dem jeder die Qualität von Einträgen bewerten kann. Für Entwickler, die mit mehreren Rechnern oder von verschiedenen Standorten aus arbeiten ist zudem die Integration von Microsofts Synchronisationsplattform Live Mesh interessant.

Später sollen dann neue Funktionen zur Kollaboration mehrerer Entwickler addiert werden. Unter anderem ist die Integration von Instant Messaging und der Möglichkeit zur Multi-User-Bearbeitung von Code angedacht. All das scheint aber noch in ferner Zukunft zu liegen, denn Microsoft hat noch keinen Termin für VS10 genannt. Mit der Veröffentlichung ist wahrscheinlich im nächsten oder übernächsten Jahr zu rechnen.
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