Musikindustrie will Filesharing-Anwalt ruhig stellen

Filesharing Der Branchenverband der US-Musikindustrie RIAA legt sich nun direkt mit einem Anwalt an, der häufig angeklagte Filesharing-Nutzer vor Gericht verteidigt. Vor Gericht fordert die Organisation eine Geldbuße gegen Ray Beckerman.

Backermann betreibt bereits seit einiger Zeit das Weblog "Recording Industry vs The People", in dem er über Urheberrechts-Prozesse berichtet. Die RIAA wirft ihm nun vor, das Angebot für seine persönliche Kampagne gegen die Musikindustrie zu nutzen. Das richte sich gegen die Integrität juristischer Auseinandersetzungen und sei Grund genug für Sanktionen, heißt es in einem Schreiben des Verbandes.


Beckerman wirft der Musikindustrie in seinem Weblog unter anderem vor, durch eine Neudefinition des Urheberrechts ein Monopol über digitale Musik aufbauen zu wollen. Dafür setze sie "zehntausende erpresserischer Klagen gegen einfache, arbeitende Leute ein".

Zu dem aktuellen Papier hat sich Beckerman bisher nicht öffentlich geäußert. Er erhielt allerdings Rückendeckung von Lory Lybeck, einem Strafverteidiger, der eine Sammelklage wegen unberechtigter Vorwürfe gegen die RIAA führt.

Die Vorwürfe gegen Beckerman kämen von einer Organisation, die in den letzten fünf Jahren rund 30.000 Menschen verklagt hat - eine Reihe von ihnen grundlos, so Lybeck. "Es handelt sich um den gleichen Verband, der Prozesse gegen Tote, alte Menschen und Kinder anstrengen wollte. Und das alles, obwohl nichtlizenzierte Ermittler bei der Beweissicherung eingesetzt werden", sagte er weiter. Die Vorwürfe gegen Beckerman seien daher pure Ironie.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Wann merken die Staaten endlich dass die Machenschaften der Musikindustrie Straftaten sind und sperren alle Verantwortlichen ein.
 
@RegularReader: Wen die MI ihre "Gehaltszahlungen" an die Politik einstellt......
 
@RegularReader: Aber bitte direkt in Guantanamo. Schließlich könnte es ja sein das Terroristen Musik machen und durch versteckte Textzeilen miteinander kommunizieren.
 
@Purri Ich dachte die kommunizieren jetzt via Onlinespielen :D
 
@ LivingLegend: Ja klar, aber möglich wär auch die Musik, also gleich alles einsperrn.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools