Briten verbieten Selbstmord-Anleitungen im Internet

Internet & Webdienste Die britische Regierung will mit einer Gesetzesverschärfung gegen Webseiten vorgehen, auf denen Anleitungen zum Selbstmord bereitgestellt werden. Damit soll ein Vorgehen gegen entsprechende Angebote erleichtert werden.

Hilfsorganisationen hatten sich darüber beklagt, dass es derzeit leichter sei, im Internet Informationen über wirksame Methoden für einen Suizid zu finden als Hilfsangebote. Zwar ist die Beihilfe zum Selbstmord in Großbritannien strafbar, bisher wurde aber noch nie ein Webseiten-Betreiber angeklagt, hieß es.


Die Gesetzesänderung soll nun klarstellen, dass auch entsprechende Webseiten unter das Verbot fallen. Zwar sei dies allein kein Wundermittel gegen Selbstmorde - insbesondere von Jugendlichen - aber ein wichtiges Signal, so Justizministerin Maria Eagle.

Die Gesetzesnovelle könnte bereits im kommenden Jahr in Kraft treten, so Eagle weiter. Sie warnte aber davor, diese zu überschätzen. Immerhin würden entsprechende Informationen häufig auf Servern in Übersee zur Verfügung gestellt, die sich der britischen Strafverfolgung entziehen.

Bei Hilfsorganisationen wie Papyrus, einer Organisation, die suizidgefährdete Jugendliche betreut, stößt das Vorhaben aber auf Zustimmung. Ziel sei es zumindest, das Verhältnis zwischen den Angeboten zu verschieben. Eine Studie kam erst kürzlich zu dem Ergebnis, dass von den vier meistfrequentierten Webseiten zu diesem Thema lediglich eine konkrete Hilfsangebote bereithielt.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Man öffne das Fenster und springe raus. Seit wann braucht man Anleitungen zum Selbstmord? Naja, wer sonst nichts weiter zu tun hat...
 
@Awake: Naja Anleitungen zum selbstmord an sich braucht man nicht, da sollte jeder einfallsreich genug für sein. Allerdings sind die meisten (bedürftigen) noch an einem möglichst schmerzfreien Tod interessiert... naja wie auch immer, jedem das seine :P
 
@Awake: Stimmt, also sind die Leute in GB so einfallslos? Dann müssten ja auch etliche Filme verboten werden die sowas zeigen. Natürlich ist es sehr schade, dass es weniger Hilfsangebote als Anleitung zum Suizid gibt. Aber da können doch die Hilfsorganisationen selbst viel einwirken!
 
@Awake: In New York wollte sich einer das Leben nehmen, und sprang aus einem Fenster eines Wolkenkratzers. Er hat aber überlebt, da er aus einem Fenster im ersten Stock sprang. - Er hatte Höhenangst. - :)
 
@KamuiS: Es gibt ja auch das Gerücht, dass ein Suizidgefährdeter auf Nummer Sicher gehen wollte. Er wollte von einer Brücke in eine reißende Strömung springen und ertrinken, sich erhängen mit einer Schlinge um den Hals, deren Seilende am Brückengeländer befestigt war, sich erschießen mit einer Pistole in der Hand, die er während des Falls betätigen wollte und zuletzt durch Schlaftabletten, die er eine halbe Stunde vorher einnahm, um seine ewige Ruhe zu finden. Wie es der Zufall wollte, traf er während des Falls mit der Pistole nicht seinen Kopf, sondern das Seil, stürzte in die Fluten, wurde an Rand gespült und von einem vorbeigehenden Spaziergänger wiederbelebt. Dabei hat er die Schlaftabletten wieder ausgespuckt =)


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles