Microsoft öffnet internes SDL-Programm für Dritte

Viren & Trojaner Der Software-Konzern Microsoft will zukünftig auch andere Unternehmen von seinen Sicherheits-Mechanismen bei der Software-Entwicklung profitieren lassen. Ab November wird das Security Development Lifecycle (SDL)-Programm entsprechend ausgeweitet. Microsoft hatte SDL im Jahr 2004 im Rahmen seiner Trustworthy Computing-Initiative gestartet. Das Programm umfasst Prüfroutinen sowie die Bereitstellung von Tools, die bei der Software-Entwicklung helfen sollen, Sicherheitsrisiken zu erkennen und zu beheben.

Zwei SDL-Bestandteile stellt der Konzern demnächst frei zur Verfügung: Das "SDL Optimization Model" sowie "SDL Threat Modeling Tool 3.0". Bei ersterem handelt es sich um eine Art Checkliste, anhand derer Programmierer nach Schwachstellen in ihren Anwendungen suchen können.

Das SDL Threat Modeling Tool ist hingegen eine Software, die den Entwicklungsprozess selbstständig überwacht. Es soll direkt bei der Erstellung des Codes Schwachstellen erkennen und den Programmierer auf diese hinweisen.

Hilfestellung bei der Umsetzung von SDL soll das Microsoft SDL Pro Network bieten. Diesem gehören mehrere Sicherheits- und Beratungsunternehmen an, die Firmen beratend zur Seite stehen.
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