Hewlett-Packard will 24.600 Mitarbeiter entlassen

Wirtschaft & Firmen Der amerikanische Computerkonzern Hewlett-Packard hat bekannt gegeben, dass man innerhalb der nächsten drei Jahre fast 25.000 Stellen abbauen will. Nach Angaben des Unternehmens sind Standorte in der ganzen Welt betroffen.

Der Stellenabbau erfolgt im Rahmen des Zusammenschlusses von HP mit dem Dienstleistungsunternehmen Electronic Data Systems (EDS). HP hatte EDS im August zum Preis von fast 14 Milliarden US-Dollar übernommen, um im Bereich der Computerdienstleistungen ein Gegengewicht zu IBM zu schaffen.


Durch die Reduzierung der Mitarbeiterzahl soll das Dienstleistungsgeschäft des neu zusammengeschlossenen Unternehmens rationalisiert werden. Das Unternehmen will dadurch jährlich fast zwei Milliarden US-Dollar einsparen. Rund 7,5 Prozent der gemeinsamen Mitarbeiter sind von den Entlassungen betroffen.

Die Hälfte der Stellen fällt in den USA weg, der Rest verteilt sich auf andere Regionen. Die neu geschaffene Dienstleistungssparte von HP hat derzeit rund 210.000 Mitarbeiter und ist in mehr als 80 Ländern vertreten. An der Börse war man angesichts des Umfangs des Stellenabbaus überrascht.
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weniger Mitarbeiter, weniger neue Produkte und weniger Absatz, weniger Marktmacht. Wenn man seine Marktstellung (auch gegenüber IBM) verbessern will, muss man doch wachsen, nicht schrumpfen ?!
 
@andreasm: War wohl klar das soetwas passiert. Bei Unternehmen die an der Börse notiert sind, ist das der allererste Schritt. Der Shareholder will Rendite, da er sonst sein Geld auch zur Bank bringen kann. (Nur um nicht falsch verstanden zu werden...ich finde das auch Müll) Mit dieser Vorgehensweise werden aber auf der anderen Seite auch wieder Arbeitsplätze erhalten. Besser 25.000 als 210.000 Arbeitsplätze futsch. Liegt wohl eben an dem Shareholder, welcher das Kapital gibt. Weniger Kosten = mehr Gewinn. Mehr Gewinn = entweder a) mehr Rendite oder b) mehr Geld im Betrieb für Neuinvestitionen. Neuinvestitionen = Innovation = sichere und neue Arbeitsplätze = Mehr Umsatz = Mehr Gewinn. Mein BWL Prof. hat das mal so erklärt: "Der wirtschaftliche Zusammenschluß zweier Unternehmen ist äquivalent zu folgender Mathematischen Gleichung: 1+1=1" Unternehmen 1A mit 2000 Mitarbeitern + Unternehmen !B mit 2000 Mitarbeitern = Unternhemen 1 mit 2000 Mitarbeitern. Der Kreislauf läuft immer so ab und ist hundsgemein für jeden der 25.000 Mitarbeiter (die Entscheidung ist sicherlich auch ne Gewissensfrage) aber letztendlich leidet selten darunter die Produktqualität noch sonst etwas ausser der Mitarbeitermotivation. In 99% der Fälle ist dieses Vorgehen das einzige was ein Unternehmen zukunftssicher macht. Mfg
 
Fast 25.000 Stellen, nur um mit diesem Joint-Venture bestehen zu können? That's Business... Mein Beileid
 
war ja klar, dass da köpfe rollen werden nach dem EDS kauf. so naiv kann man nicht sein, oder?
 
Ein Freund von mir wurde jetzt von HP eingestellt um seinen Master dort zu machen, die Schule kostet 50 000 € - jetzt ratet mal wer die 50 000 € bezahlt....


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