P2P-Pionier Napster für 120 US-Mio. Dollar verkauft

Musik- / Videoportale Der US-Elektronikhändler Best Buy übernimmt den Musikdienst Napster. Damit steigt das Unternehmen in den heiß umkämpften Markt für digitale Multimedia-Inhalte ein. Best Buy und Napster gaben die Übernahme am heutigen Montag offiziell bekannt. Der Kaufpreis soll bei insgesamt 121 Millionen US-Dollar liegen. Best Buy zahlt für alle verbleibenden Napster-Aktien 2,65 US-Dollar pro Stück. Napster war einst als Filesharing-Anbieter gestartet und hatte sich zu einem Phänomen der frühen Jahre der P2P-Szene entwickelt.


Da über die Plattform Ende der Neunzigerjahre Millionen Musikstücke illegal verbreitet wurden, zog Napster so auch die Wut der Unterhaltungsindustrie auf sich. In der Folge musste das Unternehmen seine Filesharing-Aktivitäten einstellen und ist inzwischen nurmehr einer von vielen Anbieter von Bezahl-Downloads.

Heute hat Napster nach eigenen Angaben rund 700.000 Nutzer. Das Unternehmen bietet eine Art Musik-Flatrate, die dem Nutzer den unbegrenzten Download von Songs ermöglicht. Im Mai gab man dann den DRM-Schutz teilweise auf und vertreibt seitdem auch einzelne Musikstücke im MP3-Format ohne Kopierschutzmaßnahmen.
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