 Dass viele Firmen ihre zukünftigen Fachkräfte vor der Einstellung auch online überprüfen, ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Eine von CareerBuilder.com durchgeführte Umfrage liefert dazu jetzt auch konkrete Zahlen.
Demnach nutzen 22 Prozent der Personalchefs die Möglichkeiten des Internets und überprüfen die Bewerber regelmäßig online. Dazu gehört nicht nur die klassische Suchanfrage bei Google, sondern auch ein Check eventuell vorhandener Profile bei StudiVZ, MySpace, Facebook und Co. 9 Prozent der befragten Verantwortlichen nutzen diese Methode bislang noch nicht, planen dies allerdings in der Zukunft.
Bei einer ähnlichen Umfrage, die vor zwei Jahren durchgeführt wurde, gaben erst 11 Prozent der Personalchefs an, die Bewerber online zu überprüfen. Die aktuellen Zahlen besagen, dass 34 Prozent bereits Bewerber ausgeschlossen haben, nachdem sie sich ein persönliches Profil bei einem der Social-Network-Dienste angeschaut haben.
Bei der Online-Recherche wird vor allem darauf geachtet, ob der Bewerber durch übermäßigen Alkohol- oder Drogenkonsum auffällt, ob er sich auf provokativen Bildern präsentiert oder ob er Probleme beim Ausdruck oder bei der Rechtschreibung hat. Sogar ein unglücklich gewählter Nickname führte bei den Befragten bereits zum Ausschluss eines Bewerbers.
Wer sich im Internet präsentiert, sollte also bedenken, dass nicht nur Freunde und Bekannte Interesse an den eigenen Aktivitäten haben. Auch der zukünftige Arbeitgeber könnte mitlesen.
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