Microsoft Network Monitor wird Open-Source-Projekt

Tuning & Überwachung Der Softwarekonzern Microsoft überführt mit dem Network Monitor ein weiteres Tool in ein Open Source-Projekt. Vorerst sollen aber erst Teile freigegeben werden. Das teilte das Unternehmen in einem TechNet-Blog mit.

Ab der Version 3.2 des Network Monitor, die in Kürze erscheinen soll, werden die Komponenten zur Analyse von Netzwerkprotokollen unter einer offenen Lizenz verfügbar sein. Anschließend soll es monatliche Updates durch das Programmierer-Team geben.


An der Weiterentwicklung können sich dann auch externe Interessierte beteiligen. Dabei sollen auch weitere Parser für Microsoft-Protokolle entstehen, deren Spezifikationen das Unternehmen Anfang des Jahres auf Drängen der Wettbewerbsbehörden in Europa offen legte.

Network Monitor konkurriert derzeit unter anderem mit dem Open Source-Tool Wireshark, das Administratoren deutlich mehr Möglichkeiten bietet. Durch den regelmäßigen Release-Zyklus soll das neue Projekt die Lücken aber offenbar rasch schließen.

Network Monitor 3.2 befindet sich derzeit in einer geschlossenen Beta-Phase. Allerdings dürfte die Veröffentlichung bald erfolgen. Immerhin kündigte Microsoft bereits für Oktober erste Veröffentlichungen durch das Open Source-Projekt an.
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Find ich gut! Wieder ein Fortschritt für die Open-Source-Gemeinde.
 
@cH40z-Lord: Nicht wirklich. MS würde nur gerne Synergien aus kostenloser Arbeitskraft nutzen. Es ist ein schwarzer Tag für Open-Source, denn die Idoten die Microsoft helfen mit Open-Source Geld zu verdienen könnten besser Wireshark verbessern, das wird wenigstens nicht in irgendwelche Märkte gepresst.
 
@cH40z-Lord: Und wie kann denn MS damit Geld verdienen? Ich find es ziemlich krass wie Microsoft IMMER runter gemacht wird, zuerst bekommt Microsoft eins auf den Deckel weil sie alles geheim halten, und jetzt regen sich manche darüber auf das sie etwas frei geben!
 
@CypherDelic: Es wird in den Markt "gepresst" ? Ist mir neu, dass die nun allen Firmen ihr Produkt aufdrücken und an irgendwelche Dinge binden... Nächstes mal vielleicht ein wenig Konstruktiver ? Außerdem: Konkurenz belebt das Geschäft - und wenn Microsoft nun immer mehr seiner Produkte freigibt, dass jeder daran herumtüfteln kann oder schauen kann, wie etwas funktioniert, dann ist das nur gut!
 
Ja rekapitulieren wir nochmal die andere "News" wo MS das Verfahren ja hätte gewinnen können, wenn es noch ein bissel aggresiver vorgegangen wäre. Was MS nicht alles als Open-Source anpreist, köstlich ...


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