Potter-Autorin verhindert Druck von Online-Lexikon

Recht, Politik & EU JK Rowling, Autorin der Harry Potter-Romane, hat vor Gericht gegen den US-Verlag RDR Books triumphiert. Dieser wollte ein Online-Lexikon, dass von einem Potter-Fan erstellt wurde, in Buchform auf den Markt bringen.

"The Harry Potter Lexicon" wird von Steven Vander Ark betrieben. Dieser habe nach Meinung des Gerichts zu viel von Rowlings kreativer Arbeit übernommen. Zwar werde die Bereitstellung von lexikalischer Literatur vom Urheberrecht gefördert, der Betreiber der Webseite sei in diesem Fall allerdings zu weit gegangen.


Laut dem Urteil konnte die Autorin nachweisen, dass ihre Rechte mit einer Publizierung des Lexikons zu stark beeinträchtigt worden wären. Die Veröffentlichung sei daher nicht zulässig, außerdem muss der Verlag 6.750 Dollar Schadensersatz zahlen.

Rowling zeigte sich nach Abschluss des Verfahrens erleichtert. "Ich fand es nicht angenehm, den juristischen Weg zu gehen", sagte sie. Immerhin hatte sie die Webseite vor einiger Zeit noch als großartiges Projekt gelobt, in dem sie inzwischen selbst immer wieder nachschlägt.
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wenn sie selber in diesem werk nachschlägt warum klärt sie es nicht außergerichtlich und der betreiber ändert einfach das lexika nach ihrer vorstellung..
 
@CuTe91: Weil der Betreiber das vielleicht nicht wollte?!
 
@CuTe91: Die Frage war wirklich überflüssig. Aber ok. Wahrscheinlich wollte der betreiber es nicht im Guten. Also musste man vor Gericht gehen.
 
@CuTe91: JK Rowling hat, bevor es zum Prozess kam, Steve Vander Ark mehrfach eine gütliche Einigung angeboten. Doch weder Vander Ark noch RDR Books waren zu irgendwelchen Kompromissen bereit. Da es in dem geplanten Lexikon ausschließlich um Inhalte geht, auf die Rowling oder Warner Brothers die Rechte haben, kam es natürlich zu einem Gerichtsprozess, den Richter Patterson Gott sei Dank zu Gunsten Rowling/Warner Bros. entschied. Vander Arks Online Lexikon war in der Tat ein umfangreiches Nachschlagewerk rund um Harry Potter, dieses Buch hingegen diente nur kommerziellen Zwecken - mit den Ideen eines Anderen. Harry Potter Lexikas gibts wie Sand am Meer. Gib mal bei Amazon Harry Potter ein, was da alles kommt, was nicht von Rowling selbst ist. Solange die Referenzwerke und Publikationen mit eigenen Worten geschrieben sind hat auch Rowling nichts dagegen. Ich habe kein anderes Urteil erwartet, und freue mich auf das Lexikon das Rowling selbst zu schreiben plant...
 
einfach nur geldgeil die frau. doch was hat das mit windows zu tun?


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