"Crysis-PC" für 500 Euro: Die Konfiguration im Detail
Nachdem gestern bekannt wurde, dass EA, Crytek und der Computerhersteller UltraPC gemeinsam den "Warhead PC" anbieten wollen, liegen nun die vollständigen Spezifikationen des Systems vor. Wie erwartet soll er knapp 700 US-Dollar kosten.
Sie sind vor allem deshalb interessant, weil diese Konfiguration den Entwicklern als Maßstab für das bestmögliche Spielerlebnis bei relativ geringen Kosten diente. Wer also einen Rechner wie diesen baut, kann nach Angaben von Crytek fest davon ausgehen, Crysis Warhead in guter Qualität problemlos spielen zu können.

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Folgende Komponenten bilden den Warhead PC:
- Ultra X-Blaster ATX Midi-Tower Gehäuse Schwarz
- Nvidia GeForce 9800GT Grafikkarte mit 512 Mb Speicher
- Micro-ATX-Mainboard mit Intel G31 Chipsatz
- Intel Core 2 Duo E7300 CPU mit 2,66 Gigahertz
- 2 x 1 Gigabyte DDR2-PC6400 Speicher mit 800 Megahertz
- 250-Gigabyte-Festplatte mit SATA-II-Anschluss
- 500-Watt-Netzteil
- 16fach DVD-ROM-Laufwerk
- Gigabit-Ethernet onboard
- Realtek HD-Audio onboard
- Tastatur & Maus
Beim Betriebssystem hat der Kunde offenbar die Wahl zwischen Windows XP Home Edition und Windows Vista Ultimate, so lassen es zumindest die Angaben auf den Seiten des US-Elektronikhändlers TigerDirect vermuten, der den Warhead PC von UltraPC bereits bewirbt.
Rechnet man die oben aufgeführte Konfiguration einmal durch, und orientiert sich dabei an den von TigerDirect vorgeschlagenen Einzelkomponenten, kommt man bei Verwendung deutscher Preisvergleichsdienste auf einen Gesamtpreis von 480 bis 500 Euro ohne Betriebssystem. Hinzu kommen die Kosten für die Betriebssystemlizenz.
Je nachdem, ob der Kunde nun Windows XP oder Windows Vista einsetzt, muss man also weitere 70 (XP Home Edition) bis 140 (Vista Ultimate) Euro für den Kauf einer Betriebssystemlizenz einplanen. Was dann noch fehlt, ist das Spiel Crysis Warhead selbst, welches hierzulande wohl knapp 30 Euro kosten wird.
Alles in allem scheint die Angabe, dass man für einen "Crysis-PC" rund 500 Euro ausgeben muss, also durchaus zuzutreffen. In unserer Beispielrechnung haben wir mit etwas höherwertigen Komponenten gearbeitet, es dürfte also noch ein wenn auch verhältnismäßig geringes Einsparpotenzial geben. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass in Deutschland die Mehrwertsteuer den Preis im Direktvergleich mit den ohne Steuern angegebenen US-Preisen in die Höhe treibt.
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