Crysis Warhead PC geplant: Gut spielen für 500 Euro

Desktop-PCs Vor rund einem Monat wurde erstmals bekannt, dass der Spielekonzern Electronic Arts anlässlich der Einführung von Crysis Warhead einen speziell darauf abgestimmten PC auf den Markt bringen will. Jetzt sind neue Details aufgetaucht. Der Spielejournalist Chris Remo hatte Gelegenheit, Bernd Diemer, der für die Vermarktung der Marke Crysis an Franchise-Nehmer verantwortlich ist, zu dem Projekt zu befragen. Seinen Angaben zufolge soll der für Crysis Warhead konfigurierte Fertig-PC als "Warhead PC" angeboten werden und in den USA 699 US-Dollar kosten.

EA arbeitet dabei mit dem amerikanischen Spiele-PC-Hersteller UltraPC zusammen. An der Entwicklung des Systems waren außerdem auch die Entwickler von Crytek und der Grafikkartenhersteller Nvidia beteiligt. Das Gerät soll laut Diemer genügend Leistung bieten, um Crysis Warhead mit hohen Grafikeinstellungen bei einer Framerate von mindestens 30 Bildern pro Sekunde zu spielen.

Crytek habe den PC zunächst in seinem Budapester Studio selbst zusammengestellt und als Demo-System für sämtliche Entwicklungsschritte verwendet. Alle Präsentationen für EA, die Crytek-Gründer und das Team seien darauf erstellt worden. Das Gerät diente außerdem als Maßstab für die Hardwareanforderungen.

Fiel die Framerate an bestimmten Stellen des Spiels überdurchschnittlich stark ab, wurde nachgebessert, so dass man es auf dem Warhead PC problemlos und bei stabiler Bildwiederholfrequenz nutzen kann. Inzwischen ist aus dem internen Ansatz ein Projekt geworden, das einen PC verkaufen will, der Gaming-Einsteigern eine gute Basis bietet.

Zwar konnte Remo nicht die vollständige Hardwarekonfiguration nennen, die wichtigsten Details liegen aber nun vor. Intels Core 2 Duo e7300 Prozessor mit 2,66 Gigahertz bildet das Herz des Systems. Die Grafik liefert eine Nvidia GeForce 9800 GT Grafikkarte. Außerdem werden 2 Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut.

Der Crysis Warhead PC soll ab nächster Woche zusammen mit dem Spiel auf den Markt kommen. Er wird dann zusammen mit dem neuen Titel verkauft. Noch ist unklar, ob das Gehäuse speziell gestaltet wird - bei dem von Remo getesteten System war dies nicht der Fall.

EA und Crytek werden nun aber nicht selbst zu PC-Anbietern, sondern setzen auf eine enge Zusammenarbeit mit den Herstellern, um so der Meinung entgegenzutreten, dass Spiele-Rechner immer tausende Euro kosten müssen. Der für den Warhead PC genannte Preis von 699 US-Dollar entspricht umgerechnet knapp 500 Euro.
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