Windows-Werbung: Gates & Seinfeld kaufen Schuhe

Windows Microsofts große Kampagne zur Verbesserung des Rufs von Windows ist heute Nacht mit der Ausstrahlung eines ersten Werbespots im US-Fernsehen angelaufen. Der 1,5 Minuten lange erste Clip zeigt allerdings nicht die Vorteile von Windows, sondern Jerry Seinfeld und Bill Gates in einem Schuhgeschäft. Anlässlich des Saisonbeginns der American Football Liga NFL lief der Spot erstmals beim US-Fernsehsender NBC. Ab sofort soll er auch über diverse andere große Sender gezeigt werden und auch über Windows.com verfügbar sein. Der Spot ist das erste offizielle Lebenszeichen der neuen 300 Millionen US-Dollar schweren Werbekampagne.


In dem Film begegnen sich der US-Komiker Jerry Seinfeld und Microsoft-Gründer Bill Gates in einem Schuhgeschäft und führen ein zugegebenermaßen etwas seltsames Gespräch. Seinfeld misst Gates' Schuhgröße, fragt ihn, ob er jemals angezogen geduscht hat, was vom Microsoft-Gründer verneint wird, und fragt letztendlich, ob der Softwarekonzern dafür sorgen könne, dass es irgendwann Computer gibt, die sich wie Kuchen während der Arbeit verzehren lassen.

Seinfeld bittet den zugeknöpften Gates, ob er ihm ein Zeichen geben könne, wenn seine Antwort "ja" lauten sollte, woraufhin der Microsoft-Gründer wie zur Bestätigung mit dem Hintern wackelt. Der Spot endet mit einem Windows-Logo ohne weitere Kennzeichnung und dem Slogan "The Future. Delicious.", was auf Deutsch wohl am besten mit "Die Zukunft. Lecker." zu übersetzen wäre.

Die Reaktionen des US-Fernsehpublikums spiegelten sich prompt in überwiegend negativen Kommentaren aus diversen Weblogs wider. Nicht wenige Zuschauer dürften sich über den Sinn des Films gewundert haben. Es gab allerdings auch positive Reaktionen, die Microsoft einen gewissen seltsamen Humor bescheinigten.

Unbestätigten Angaben zufolge handelt es sich bei dem ersten Spot lediglich um eine Art "Teaser", der die eigentliche Kampagne einläuten soll. Microsoft will mit den neuen Werbemaßnahmen das Image von Windows Vista, Windows Live und Windows im Allgemeinen aufpolieren und hat dafür der Werbeagentur Crispin, Porter & Bogusky einen Etat von 300 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt.
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