Microsoft schlägt Alterskontrollen für Webseiten vor

Internet & Webdienste Microsoft hat ein Konzept vorgestellt, mit dem man Kinder vor den Gefahren des Internets schützen könnte: "Digitale Spielplätze". Diese würden durch ein System geschützt, das mit Hilfe digitaler Zugangsbeschränkungen das Alter der Besucher kontrolliert. Der gleiche Ansatz ließe sich auch verwenden, um Online-Banking oder die vertrauliche geschäftliche Kommunikation besser zu sichern. Das große Problem dabei ist jedoch, wie man die Identitätsprüfung von Surfern verlässlich gestalten kann, ohne dabei zu tief in die Privatsphäre vorzudringen.

Microsofts Vorschlag sieht vor, die schon jetzt bestehenden Systeme zur Identitätsprüfung auch für das Internet zu nutzen. Man will also auf die Melderegister oder für die Ausstellung persönlicher Dokumente zuständige Behörden zurück greifen, um so verlässliche digitale Identifikationspapiere zu schaffen, mit denen sich der Nutzer online identifizieren kann.

Ein Beispiel wäre laut Microsoft die Verwendung des Führerscheins oder Personalausweises in Verbindung mit einem Kartenlesegerät beim Online-Einkauf um nachzuweisen, dass man wirklich derjenige ist, der man zu sein vorgibt. Im Fall von Kindern könnte man die digitale ID auf Basis ihrer Geburtsurkunde erstellen, wobei sich die Daten auf Alter und Authentizitätsinformationen beschränken ließen.

Außerdem wären Verschlüsselung und Sicherung mit Hilfe einer PIN Pflicht, so Microsofts Konzept. Der Ansatz sei vor allem deshalb interessant, weil Eltern so sicher gehen können, dass ihre Kinder bei bestimmten Online-Angeboten durch Altersbeschränkungen vor Sexualstraftätern oder anderen Gefahren geschützt wären.

Dazu würden die an dem System teilnehmenden Webangebote in drei Kategorien unterteilt. Neben allgemein unbeschränkt zugänglichen Sites schlägt Microsoft die Einstufungen "nur für Kinder" und "nur für Erwachsene" vor, wofür jeweils eine Altersüberprüfung nötig wäre, um Zugang zu erhalten. Microsoft hat sein Papier unter anderem der EU vorgelegt, die sich derzeit mit Konzepten zum Schutz von Minderjährigen im Internet beschäftigt.

Dass es wohl nicht ganz einfach sein wird, ein solches Konzept in der Realität umzusetzen, weiß man auch bei Microsoft nur zu gut. Es werde noch einige Jahre dauern, bis sich etwas tut, irgendjemand müsse den Stein aber schließlich ins Rollen bringen, so das Unternehmen.

Weitere Infos: Microsoft-Papier zu "Digitalen Spielplätzen" (PDF)
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