eBay öffnet virtuellen Dritte-Welt-Laden im Internet

Handel & E-Commerce Das Online-Auktionshaus eBay hat eine neue Handelsplattform gestartet, die wie eine Online-Version der Dritte-Welt-Läden arbeitet. Verkauft werden vor allem Produkte aus sozialen Projekten in Entwicklungsländern.

Dabei arbeitet der Konzern mit World of Good zusammen, einer Firma, die sich den fairen Handel auf die Fahnen geschrieben hat. Gemeinsam wurde nun WorldofGood.com gestartet. World of Good wird im Rahmen der Kooperation am Umsatz des Online-Shops beteiligt.


eBay stellt wie auf seiner herkömmlichen Plattform lediglich die Infrastruktur für den Handel zur Verfügung. Firmen und Initiativen können diese selbst nutzen, um ihre Produkte zu vertreiben. Verschiedene große Entwicklungshilfe- und Naturschutzorganisationen prüfen dabei, ob die registrierten Händler tatsächlich den Intentionen des Projektes entsprechen.

Angeboten werden beispielsweise Taschen aus Recycling-Materialien, die von indischen Frauenorganisationen gefertigt werden. Weiterhin ist Kaffe, Tee, Schmuck und Kunsthandwerk aus verschiedensten Ländern zu haben. Aber auch US-Unternehmen bietet hier Waren an: So verkauft eine kleine, von mehreren Frauen gemeinschaftliche aufgebaute Firma Kleider, die zu angemessenen Löhnen und bei kinderfreundlichen Arbeitszeiten entstehen. Ein Teil des Preises kommt außerdem einer Tierschutzgruppe zugute.

Zu den Produkten werden jeweils Informationen über den Anbieter und die Herstellung angezeigt. Weiterhin informiert die Seite darüber, welche Aspekte die jeweilige Ware aus sozialem, ökologischem oder tierschutzbezogenem Blickwinkel interessant machen.
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nice, ebay kann ja doch mal nett sein
 
@muesli: Das hat nix mit Nettigkeit zu tun, sondern mit Profit. "World of Goods wird am Umsatz beteiligt werden". Klar, auch eine 1% Beteiligung ist eine Beteiligung. eBay sieht hier lediglich einen neuen und sicherlich profitablen Markt, bei dem es wieder immense Gewinne abzuschöpfen gibt. Zusammen World of Goods bekommt das Ganze dann gleich noch ein nettes Gesicht und - wie man sieht - schon ist eBay wieder "heilig".
 
sollten wir nicht erstmal uns selbst retten, bevor wir andere retten wollen? nur so ne idee.. im großen und ganzen klingt das jedoch ganz vernünftig, werd da gleich mal vorbei schauen
 
@RuudschMaHinda: Ich schmeiß mich schützend vor dich bevor du von Ökohippies bombardiert wirst :)
 
Bei allem Guten darf von Feministinnen letztendlich armen Kindern nicht ihre Arbeit weggenommen werden, die auch nur davon leben.


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