Betreiber von Warez-Server handelt milde Strafe aus

Recht, Politik & EU In den USA wurde der Betreiber einer Warez-Seite zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Die Strafe wurde ohne Gerichtsverfahren ausgehandelt. Ihm drohten laut Gesetz maximal fünf Jahre Haft. Robert Hardick ließ sich auf einen entsprechenden Deal mit der Justiz ein. Im Tausch für eine relativ milde Strafe bekannte er sich schuldig. Hardick ist einer von fünf Männern, die mit dem Vorwurf angeklagt wurden, den illegalen Warez-Server "The Boxer Rebellion" mit tausenden von Software-Titeln betrieben zu haben.

Das System war nur einem ausgewählten Kreis von Nutzern zugänglich. Diese hatten hier Zugriff auf zahlreiche Programme, die frei nutzbar waren. Mögliche Kopierschutzmechanismen hatte die Warez-Gruppe im Vorfeld entfernt. Laut Klageschrift hat Hardick im Zeitraum von Juni 2002 bis April 2003 insgesamt 62.318 Dateien auf den Server hoch- und 310 Files heruntergeladen.

Neben weit verbreiteten Programmen waren auf dem Server auch hochspezialisierte Anwendungen zu finden, darunter EnSight Gold, das für die Analyse wissenschaftlicher Daten eingesetzt wird. Im Klagepunkt des Downloads von Dateien von der Warez-Seite "Nite Ranger Hideout" bekannte sich Hardick nicht für schuldig.
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