Grafik: AMD/ATI will Nvidia weiter unter Druck setzen

Grafikkarten Überraschend schnell konnte AMDs Grafiksparte ATI den gegenüber Nvidia verlorenen Boden wieder gut machen. Nachdem man bisher vor allem im High-End-Segment aufgeholt hat und ein vergleichsweise gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten kann, will AMD nun auch in den unteren Preisklassen den Druck erhöhen. AMD/ATI will nach eigenen Angaben in Kürze die Radeon HD 4x00 Serie nach unten erweitern, um so unter anderem der von Nvidia kürzlich vorgestellten Low-End-Grafikkarte GeForce 9400 GT die Stirn zu bieten. Man wolle Nvidia das Geld im unteren Preissegment keineswegs kampflos überlassen, so Dave Baumann von AMD gegenüber TGDaily.

Während Nvidia die Einführung seiner GeForce 9400 GT mit einem Verweis auf eine steigende Nachfrage im Low-End-Markt begründete, sieht man bei AMD/ATI lediglich eine stagnierende aber gleichbleibend große Nachfrage. Was Nvidias kürzlich vorgestellte Grafikkarte angeht, sieht AMDs Baumann die Gewinnmarge schrumpfen.

Der auf der 9400 GT verwendete G96-Chip im 55-Nanometer-Maßstab sei relativ teuer in der Fertigung und stelle deshalb wohl eher eine "schnelle Lösung" dar, mit der Nvidia im Markt für besonders günstige Grafikkarten gegen leistungsfähige Onboard-Grafiklösungen antreten will. Tatsächlich bietet die Karte nur wenig mehr Leistung als aktuelle High-End Chipsätze mit integrierter Grafik.

Nach Angaben von Baumann will AMD schon bald die "dritte Welle" seiner neuen Grafikprozessoren einführen und dann auch im Low-End-Bereich in den Wettbewerb mit Nvidia treten. Dabei will man Nvidia mit vergleichsweise leistungsstarken Produkten überraschen, so dass der Konkurrent nach Auffassung von Baumann früher oder später kräftig an der Preisschraube drehen muss.

Der AMD-Vertreter wollte keine konkreten Angaben zu den Plänen seines Unternehmens machen. Ohnehin ist jedoch bekannt, dass AMD am 10. August zwei neue Grafikkartenmodelle als Teil der Radeon HD 4600 Serie vorstellen will, die mit jeweils 320 Stream-Prozessoren daher kommen. Es soll sich um die Varianten HD 4650 und HD 4670 handeln, die mit jeweils 512 Megabyte bzw. 1 Gigabyte GDDR3-Speicher ausgerüstet sein werden und auf dem RV730Pro bzw. RV730XT basieren.
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