 Bereits in zwei Jahren sollen in den Regalen der Elektronikhändler fast ausschließlich Full-HD-Fernseher zu finden sein. Davon geht der japanische Hersteller Sharp laut einer auf der IFA vorgestellten Prognose aus.
Derzeit tragen viele Flachbildfernseher noch das Label "HD-Ready". Deren Fertigungsmenge wird binnen der kommenden zwei Jahre weltweit nach Schätzungen Sharps von 3 Millionen auf 1,2 Millionen reduziert. Gleichzeitig steige die Zahl der produzierten Full-HD-Geräte von 1,3 Millionen in diesem Jahr auf 3,7 Millionen.
Sharp zeigte anhand einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) außerdem auf, wie sich die zögerliche Einführung von HD-Inhalten im Fernsehen in Deutschland auf den Absatz der Hersteller auswirkt. So würden hierzulande bisher nur 12 Prozent der Haushalte über einen Flachbildfernseher verfügen, ein weiteres Prozent ist mit zwei solchen Geräten ausgestattet.
In Großbritannien sieht die Situation bereits deutlich anders aus, hieß es. Demnach haben dort 30 Prozent der Haushalte einen und sieben Prozent zwei Flachbildfernseher. Weitere drei Prozent nennen sogar mehr als zwei Geräte ihr Eigen.
Hintergrund ist die höhere Verbreitung von HD-Sendungen in dem von Pay-TV-Angeboten geprägten Markt. In Deutschland sind solche Angebote äußerst rar, die Privatsender Pro7 und Sat.1 haben ihre hochauflösenden Ausstrahlungen sogar wieder eingestellt.
WinFuture Preisvergleich: LCD-Fernseher
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