Bloomberg veröffentlicht Nachruf auf Steve Jobs

Personen aus der Wirtschaft Die renommierte Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg hat Steve Jobs, Gründer und Chef von Apple, versehentlich beerdigt: Kurzzeitig wurde heute ein Nachruf auf den Computer-Pionier veröffentlicht.

In der mehrseitigen Publikation wird sein Werdegang von der Gründung Apples bis heute nachgezeichnet. Auch Weggefährten wie Steve Wozniak und Bill Gates kommen zu Wort. Andere, wie Oracle-Chef Larry Ellison oder Guy Kawasaki, einer der ersten Apple-Evangelisten, wollte man nachträglich interviewen und vermerkte sie bereits in einer Liste.


Microsoft-Mitbegründer Bill Gates wird mit den Worten zitiert: "Wenn sie nach einer inspirierenden Führungspersönlichkeit fragen, ist Steve Jobs die beste, die ich je getroffen habe." Wozniak beschreibt hingegen die Grundlage des Erfolges von Apple: Alles was er in den Anfangsjahren entwickelte, wollte Jobs unbedingt verkaufen.

Die versehentliche Veröffentlichung des Nachrufs ist durchaus eine pikante Angelegenheit. Jobs überstand erst vor einiger Zeit eine Erkrankung an Pankreas-Krebs. Kürzlich kamen wieder Spekulationen über seinen Gesundheitszustand auf, als er bei seiner letzten Keynote im Juni ausgemergelt wirkte.

Zwar hat Jobs alle Gerüchte über eine erneute lebensbedrohliche Erkrankung zurückgewiesen, trotzdem beobachten vor allem die Anleger an der Börse die Situation sehr genau. Immerhin ist der Erfolg Apples bisher eng an Jobs' Person geknüpft. Als er das Unternehmen fast zehn Jahre nicht leitete, stand der Computer-Hersteller kurz vor dem Bankrott. Erst seit seiner Rückkehr ging es wieder steil bergauf.

Weitere Informationen: Kopie der Bloomberg-Veröffentlichung
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Oh oh, das darf einer Zeitung eigentlich auf gar keinen Fall passieren.
 
ich stell mir das i-wo schon interessant vor, wenn in der redaktion das telefon klingelt: "hello: steve jobs speakin'! i'm still alive!"
 
@mister-x: Still alive *sing*
 
Tja, das Unternehmen ist eindeutig zu sehr um Steve Jobs herumgebaut. Wenn der nicht mehr die Keynotes hält, wird das denk ich großen negativen Einfluss auf den Absatz haben. Bill Gates z.B. kommt bei weitem nicht so charismatisch rüber.
 
Errinnert an Command & Conquer: "Kane lebt im tode....KANE lebt!" :) Peace.


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