Fraunhofer bringt das Web 2.0 nun auch aufs Handy

Handys & Smartphones Das Fraunhofer Institut für Offene Kommunikations- systeme (FOKUS) möchte mit der "Mobile Widget Runtime" das Web 2.0 nun auch aufs Handy bringen. Die Technologie soll dabei zu einem Großteil der verfügbaren Handys kompatibel sein.

Voraussetzung für die Nutzung der "Mobile Widget Runtime" ist laut David Linner, wissenschaftlicher Mitarbeiter am FOKUS, die derzeit gängige Java-Variante für Mobiltelefone. "Die Mobile Widget Runtime ist ein kleiner, spezialisierter Browser auf Java2ME-Basis", so Linner.


Wie der Name schon vermuten lässt, bilden sogenannte Widgets den Grundstein für das mobile Web 2.0. Dabei ermöglicht die Technologie eine Nutzung der Telefon-internen Funktionen wie Bluetooth, GPS, Telefonie oder WLAN. Erste Funktionen möchte das Fraunhofer Institut im Rahmen der Internationalen Funkausstellung präsentieren.

Während sowohl Telefonie- und GPS-Funktion bereits in die junge Technologie implementiert wurden und somit Anwendungen wie "ortsbezogene digitale Notizzettel" ermöglichen, arbeitet FOKUS derzeit an einer Unterstützung für Bluetooth. Auf Basis dieser Funktechnologie möchte man beispielsweise ein Chat-Widget entwickeln.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist laut FOKUS noch nicht absehbar, wann und in welcher Form das Web 2.0 mit der "Mobile Widget Runtime" auf dem Handy Einzug halten wird. Dies hänge eigenen Angaben zufolge vom Interesse der Unternehmen und Privatkunden ab.
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web 2.0 ... ok
 
nicht alles was technisch machbar is, is auch wirklich nützlich und notwendig.akkus die 4 wochen lang gehen fänd ich nützlicher als irgendwelche web 2 sachen... ich nutz nich ma wap auf meinem telefon...
 
@Rikibu: Wenn du nen Blackberry inkl. Datendienst nutzt, siehst du das anders.
 
@Rikibu: +++ richtig, bessere akkus brauchen wir dann können wir auch mal web oder wap im handy richtig nutzen.
 
@Rikibu: warum soll das eine das andere eigentlich ausschließen? ihr tut so wie als würde uns ein fortschritt in sachen software ein stillstand in sachen hardware bringen. mit software kann man nun einmal schneller solche fortschritte machen, in der hardware sind wir auf physik. gegebenheiten angewiesen, aber denkt doch nicht immer dass etwas das andere ausschließt. die werden mit sicherheit schon lange an leistungsfähigere akkus arbeiten, bzw. sind unter bestimmten vorraussetzungen jetzt schon möglich, nur noch nicht massentauglich.


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