Trennung? - Sony-Chef stellt Sony Ericsson in Frage

Wirtschaft & Firmen Howard Stringer, Chef des japanischen Elektronikkonzerns Sony, ist unzufrieden mit dem Joint Venture Sony Ericsson MobileCommunications. In diesem hatte man die eigene und Ericssons Handy-Produktion zusammengelegt. "Wir müssen wieder so zusammenarbeiten wie vor zwei Jahren", sagte Stringer gegenüber der Tageszeitung 'Die Welt' (morgige Ausgabe). Dies ist aber offensichtlich schwieriger als es klingt. Immerhin scheint man bei Sony bereits Szenarien für eine Auflösung der Zusammenarbeit durchzuspielen.

Laut Stringer sei die derzeitige Form des Unternehmens dem gewünschten Erfolg am Markt hinderlich. Es sei schwer, mit einem Joint Venture, an dem beide Partner mit 50 Prozent die gleichen Entscheidungsrechte besitzen, so schlagfertig zu sein, wie es der Markt verlangt.

Deshalb wird eine Trennung wohl zumindest erwogen. "Aber einen Partner herauszukaufen ist nie einfach", erklärte Stringer. Aktuell stünde man aber immerhin in ständigem Kontakt mit Ericsson, um das Geschäft wieder anzukurbeln. Zuletzt verzeichnete Sony Ericsson schwache Ergebnisse und es wurden Befürchtungen laut, dass es dem Unternehmen bald so gehen könnte wie Motorola. Der ehemals zweitgrößte Hersteller konnte nicht am Erfolg des Razr anknüpfen und stürzte massiv ab.
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