Prognose: Vista-Trend in Firmen setzt langsam ein

Windows Vista Microsoft hat seit der Einführung von Windows Vista mit seitdem bestehenden negativen Eindrücken und Meinungen zu dem Nachfolger von Windows XP zu kämpfen. Gerade in Unternehmen scheint Vista bis heute nur wenige Freunde zu haben - behaupten zumindest Marktbeobachter. Jetzt kommt von den Analysten bei Forrester Research - deren bisherige Berichte kein gutes Bild von der Adaptionsrate von Windows Vista zeichneten - die Prognose, dass nun immer mehr Firmen auf das jüngste Desktop-Betriebssystem von Microsoft umsteigen.

Forrester befragt monatlich 10.000 Endanwender bei rund 2500 Unternehmen, um seine Prognosen bezüglich der Trends im Markt für Betriebssysteme abzugeben. Benjamin Gray, Autor des jüngsten Berichts, sieht nun einen positiven Trend, der zu einer steigenden Adaption von Windows Vista entscheidend beiträgt.

Grays Angaben zufolge migrieren immer mehr Unternehmen jetzt von Windows XP auf Vista. Bisher waren die ersten Wechsler vor allem Betriebe, in denen noch Windows 2000 zum Einsatz kam, die sich nun endlich zu einem Upgrade ihrer IT-Ausstattung entschlossen und dabei auf eine Vista-Vorinstallation setzten.

Noch liegt der Anteil der Unternehmen, die von Windows 2000 auf XP wechseln aber höher. Für den Analysten ist der steigende Anteil der von XP migrierenden Unternehmen dennoch ein Silberstreif am Horizont. Als einen der Gründe sieht Gray Microsofts jüngste Informationen zum Vista-Nachfolger Windows Codename "7".

Die in Unternehmen für die IT-Ausstattung Zuständigen würden zunehmend erkennen, dass sich Investitionen in Windows Vista bei einer eventuellen Migration auf Windows "7" auszahlen könnten. Einer der Gründe hierfür ist wohl auch Microsofts Entscheidung, endlich relativ offen über "7" zu sprechen. Erst in der letzten Woche hatte man ein Blog für die Windows-Chefs Jon DeVaan und Steven Sinofsky eingerichtet.

Forrester sieht weiterhin Hindernisse für Vista in Unternehmen. Unter anderem sei die schwache Wirtschaftslage in den USA ein Faktor. Außerdem bestünden weiterhin Bedenken gegenüber einem Wechsel. Auch die teilweise von Problemen geprägten Erfahrungen der Unternehmen, die relativ früh wechselten seien ein Hindernis.

Deshalb werde Windows XP auch in der kommenden Zeit bei Firmen weiterhin dominant bleiben. Seit Oktober 2007 sah Forrester einen Rückgang des Marktanteils von XP bei den befragten amerikanischen Unternehmen von derzeit 90,5 auf dann 87,1 Prozent. Vista legte beinahe im gleichen Maß zu - von 5 Prozent auf heute 8,8 Prozent.

Bei Linux seien keine Zuwächse zu erwarten, Apples Mac OS X hingegen werde aber langsam aber sicher immer weiter Einzug halten, heißt es. Noch sei der Marktanteil recht gering, er legte jedoch seit Oktober 2006 bereits von damals 1,1 auf jetzt 4,5 Prozent kräftig zu. Auch dabei gibt es allerdings Hürden - Firmen sehen Macs angeblich häufig als störenden Faktor in einer so schon komplexen IT-Umgebung.

Was Windows Vista angeht, so erwartet Forresters Gray durchaus weitere positive Effekte durch die bald anlaufende millionenschwere Image-Kampagne von Microsoft, malt aber noch kein allzu positives Bild. Die breit angelegten Werbemaßnahmen würden die Bedenken zwar teilweise zerstreuen können, aber keineswegs aus der Welt schaffen, so seine Prognose.
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