Großbritannien: Daten aller Häftlinge verschwunden

Datenschutz In Großbritannien wurde erneut der Verlust eines Datenträgers mit sensiblen Daten gemeldet. Diesmal handelt es sich um einen Flash-Speicher, auf dem persönliche Daten aller Strafgefangenen in England und Wales enthalten sind.

Nach Angaben des Innenministeriums handelt es sich um 84.000 Standard-Datensätze. Hinzu kommen weitere Daten, darunter Ermittlungsakten, von 33.000 Tätern in Fällen von Kapitalverbrechen. Der Verlust erfolgte demnach bei dem privatwirtschaftlichen Unternehmen PA Consulting Group.


Dieses hatte die Informationen mit Genehmigung des Innenministeriums von Behördenrechnern kopiert. Sie sollten dem Aufbau einer landesweiten, zentralen Datenbank dienen, mit dem die Polizei zukünftig auch nach der Haftentlassung die aktuellen Wohnsitze von Wiederholungstätern und Schwerkriminellen verfolgen kann.

Die Abteilung Wirtschaftskriminalität von Scotland Yard hat die Ermittlungen aufgenommen und versucht, den Datenträger wiederzufinden. Man erhofft sich unter anderem Hinweise aus der Auswertung von Aufnahmen der Überwachungskameras bei PA Consulting.

Man befürchtet, dass es zu nicht vorhersehbaren Zwischenfällen kommen kann, wenn die Daten öffentlich verfügbar werden. Möglich sind beispielsweise Fälle von Selbstjustiz durch britische Bürger, wenn bestimmte Straftäter nach der Haftentlassung in ihre Nachbarschaft ziehen.
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Üble sache sowas,aber bei den tommis passiert doch öfter sowas. Und wir brauchen uns auch gerade nicht mit Ruhm zu beklecken,siehe Kontodaten Skandal. Ps.Wer Schreibfehler findet darf sie behalten
 
@network: Naja, aber wenn du mal mit bekommen hast, wie die an die Kontodaten gekommen sind... Meinstens durch Menschliches versagen und man gibt doch im vertrauen die Kontonummer weiter an einem Unternehmen das einem vorgegaukelt wird oder so usw. Aber das die da einen Speicherchip verlieren mit solch wichtigen Daten... sowas darf nicht passieren, sowas gehört verschlüsselt.
 
Da merkt man mal wie bescheuert Regierungen oder ähnliches usw. sein können. TrueCrypt, ein passwort mit mehr als 20 zeichen, sagen wir für viel sicherheit ein Passwort mit 50Zeichen + ein paar Keyfiles... Und dann noch paar Bilder von Urlaub drauf machen zum Tarnen... und als Keyfile... aber nur bestimmte bilder davon. Wenn so der Speicher verloren gegangen wäre... hatte keine Sau damit was anfangen können... Hätte einfach gedacht das ist von jemanden Privat verloren worden und sind Urlaubs bilder und private datan drauf... wo man aber nicht dran kommt :)
 
@FlowPX2: Vielleicht ist dieser Speicher ganz gezielt "verloren gegangen worden". Das kann ja auch ein Insider gewesen sein, da hilft auch die beste Verschlüsselung nichts.
 
@FlowPX2: jaja: noch nicht mal im Knast hat man seine Ruhe.


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