Softwareschmiede Corel will sich übernehmen lassen

Wirtschaft & Firmen Die kanadische Softwareschmiede Corel, die in erster Linie durch Produkte wie Corel Draw oder Paint Shop Pro bekannt wurde, könnte offenbar in Kürze verkauft werden. Wer als potentieller Käufer in Frage kommt ist nicht bekannt. Als Grund für diesen Schritt nannte die Firmenleitung den Rückzug des Großinvestors Vector Capital. Dieser hatte am Montag sein Übernahmeangebot in Höhe von 280 Millionen US-Dollar (189 Millionen Euro) zurückgezogen, um Corel den Weg für "potentielle strategische Alternativen" freizumachen.

Am gestrigen Donnerstag hat das Unternehmen nun erklärt, dass diese Alternativen auch den Verkauf des Unternehmens beinhalten. Eigenen Angaben zufolge befindet sich Corel bereits in Gesprächen mit Interessenten, diese würden sich jedoch noch im Anfangsstadium befinden.

Wie ein Sprecher von Corel mitteilte, sei es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar, ob es überhaupt zu einer Transaktion kommen werde. Auch den möglichen Übernahmepreis oder einen Zeitrahmen für den Verkauf von Corel wollte der Sprecher nicht weiter kommentieren.
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