Unabhängige Multi-GPU-Technik Hydra bald erhältlich

Grafikkarten Die Firma Lucid Technologies, die von Intels Finanzierungsarm mit Geld versorgt wird, hat während des Intel Developer Forum (IDF) ihre neue Multi-GPU-Technologie gezeigt, die nicht an einen Grafikkartenhersteller gebunden ist. Die so genannte Hydra Engine soll nicht nur die Verwendung zweier Grafikkarten auf entsprechend ausgestatteten Mainboards unabhängig von Nvidias SLI oder AMDs CrossFire ermöglichen, sondern auch "noch nie da gewesene Leistung" bieten. Die Skalierbarkeit bei Multi-GPU-Systemen soll die Konkurrenz hinter sich lassen, so das noch junge Unternehmen.


Nach Angaben von Lucid steht der Integration von Hydra in Mainboards nichts mehr im Weg. Wer die Hydra 100-Serie in seinen Produkten verwenden will, könne ab sofort selbst herausfinden, welche Vorteile die Technologie bietet, so Moshe Steiner, Chef von Lucid Technologies.

Die Hydra Engine besteht aus einem eigenen PCI Express System-on-Chip in Verbindung mit spezieller Software, das zischen dem eigentlichen Chipsatz des Mainboards und den Grafikkarten sitzt. Sie funktioniert als eine Art Verteiler, der die Aufgaben an die Grafikprozessoren weitergibt.

Durch spezielle "Dekompositions- und Beschleunigungs-Algorithmen" sollen Flaschenhälse überwunden werden können. Der große Vorteil soll darin bestehen, dass praktisch keine Leistung verloren geht, wenn mehrere Grafikkarten im Verbund arbeiten. Bei SLI und CrossFire kann dies nicht gewährleistet werden.

Für die Mainboard-Hersteller gibt es vor allem einen wichtigen Pluspunkt: sie können Hauptplatinen entwickeln, auf denen dank Hydra Multi-GPU-Konfigurationen auf Basis der Grafikkarten von Nvidia oder AMD möglich sind. Der Kunde müsste dann nicht mehr darauf achten, ob die vom jeweiligen Grafikkartenhersteller forcierte Multi-GPU-Technik unterstützt wird.

Die Chips der Hydra 100-Serie können ab sofort von Hardware-Entwicklern zu Testzwecken geordert werden. Gegen Ende des Jahres sollen dann große Stückzahlen lieferbar sein, so, dass wenig später auch die ersten damit ausgerüsteten Mainboards auf den Markt kommen werden. Lucid selbst rechnet mit der Verfügbarkeit entsprechend ausgestatteter Mainboards Anfang 2009.
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