Windows 7: Wer macht was? Sinofsky redet Klartext

Nicht zu viel und nicht zu wenig
Grundsätzlich muss bedacht werden, dass die Arbeit der Feature Teams sehr weitreichend ist, also oft auch Dinge zu ihrer Tätigkeit gehören, von denen der Endanwender dies nicht erwarten würde. Ein Beispiel dafür ist, dass ein Team meist nicht nur die Programmierarbeit hinter einer Funktion erledigt, sondern auch für dessen Nutzerführung zuständig ist. Die Entwickler des Teams "Finden & Organisieren" arbeiten also nicht nur an der Suchfunktion, sondern legen auch fest, wie diese dem Nutzer präsentiert wird.

In einigen Bereichen müssen die Mitglieder der einzelnen Entwicklergruppen auch teamübergreifend arbeiten. Dies betrifft die Planung für Funktionen und die Koordination der Arbeit mit Partnern ebenso, wie das Design der Benutzerführung und der Oberfläche. Auch für die Erstellung von Hilfsmaterialien, der Webseiten zum Produkt und die Usability-Forschung gilt dies.


Rechnet man die Zahl der Entwickler nach Sinofskys Angaben hoch, so besteht das Windows-Team im Kern aus rund 1000 Beteiligten. Diese Zahl klingt zwar zunächst recht hoch, betrachtet man jedoch die Bedeutung des Projekts und dessen Ausmaße, scheint sie durchaus gerechtfertigt - zumindest sieht man dies bei Microsoft offenbar so.

Sinofsky bekräftige dies und verwies darauf, dass es eben viele Leute brauche, um Windows zu entwickeln - schließlich handele es sich um ein großes Projekt. Letztlich könne es daher nicht zu wenige oder zu viele Beteiligte geben. Es komme viel mehr darauf an, dass die Ressourcen effektiv verwaltet werden, so dass die Größe des Teams den Umfang des Vorhabens widerspiegele und die Anwender erkennen können, dass das Projekt die Vorteile bringt, die Microsoft angibt.

Er wagte einen Vergleich mit dem Film "Amadeus", in dem der Komponist Mozart aufgefordert wird, "überschüssige" Noten aus einem Stück zu entfernen und dies ausschlägt, weil so viele Noten enthalten sind wie eben nötig. Ähnlich sei dies auch bei Windows - man brauche das richtige Team und die richtige Struktur, um die Forderungen der Nutzer zu erfüllen, wobei es nie zu viele oder zu wenige Mitarbeiter geben könne.

Weitere Informationen: "Engineering Windows 7" Weblog
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@USA: Also ich bin sowohl von Vista als auch Office2007 begeistert. War bei beiden Produkten ein Early Adopter, habe also beide seit Erscheinen auf meinen Rechnern laufen und bis auf Kleinigkeiten keine Probleme damit gehabt. Ein Wechsel zurück zu XP ist für mich ausgeschlossen. Werde Windows7 mit Sicherheit auch wieder von Anfang an einsetzen... Bin schonmal gespannt...
 
@futuro: du nimmst mir die wörter aus dem munde. genauso ist es bei mir auch. und windows 7 kann eigentlich nur gut werden, wenn man das so liest =) Die Anforderungen sind sehr hoch. (Noch?) Eine Pleite kann sich MS nicht erlauben ^^
 
@USA: also ich bin auch mal gespannt auf windows 7, war vorher ein gegner von vista, doch habe mich uberwunden es mal auszuprobiern un bin auch ziemlich begeistert davon das ich nicht mehr zurück zu XP möchte, es gibt zwar kleine probs aber über die kann ich hinwegschaun, wäre ja ohne etwas langweilig, un ich muss sagen das office is auch ziemlich gut....freu mich schon auf windows 7 un kann es kaum erwarten, hoffe auch das es diema kein reinfall wird bzw einer wird und was die anfoerderungen betrifft mache ich mir keine sorgen, hauptsache es läuft ohne große probleme....
 
Schöner Artikel... Nur eine Frage bleibt: Wo genau redet der Typ Klartext? Der schreibt sich die Finger blutig, und unter dem Strich steht da nur, an Windows 7 arbeiten so viele Leute wie nötig. Klasse! Klingt für mich wie Gandalf: "Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebensowenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es für richtig hält"


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