Zuschauer wollen interaktive TV-Dienste nicht nutzen

Der kostenlose elektronische Programmführer (EPG) ist die zentrale Schaltstelle. Er verbindet den Zuschauer mit dem digitalen Angebot. Mit dem EPG informiert er sich, wählt das Programm und koordiniert Aufnahmen. Dabei muss der EPG attraktiv aussehen und in Kombination mit der Fernbedienung intuitiv und schnell bedienbar sein. Die Befragten gaben an, dass ein gut bedienbarer EPG durchaus die Fernsehzeitung ersetzen kann.

Als einziges Element des digitalen Fernsehens hat sich der EPG in den Wohnzimmern wirklich durchgesetzt und ist nun wichtigster Bestandteil des Fernseherlebnisses. Anders die Dienste aus dem Web-2.0-Umfeld: Nachrichten an Freunde zu schicken oder Sendungen zu bewerten ist für die Teilnehmer der Studie schwer vorstellbar. Diese interaktiven Dienste werden von der Mehrheit abgelehnt.

Entgegen der Erwartungen lehnten die Befragten auch eine Interaktion bei Quizshows und Shopping-Kanälen stark ab. Die höchste Bereitschaft sich interaktiv mit dem Fernsehinhalt zu beschäftigen, findet sich bei Serien und Filmen. Allerdings haben es die Anbieter von digitalen Inhalten schwer, den Nutzer überhaupt zu einer Aktion zu verleiten.

Die Teilnehmer der Studie erwarten und wünschen zwar ein Zusammenwachsen von Internet und Fernsehen, beharren aber stark auf ihrer eher passiven Rolle. "Die erweiterten Funktionen des Fernsehers müssen noch einfacher sein als der Medienkonsum im Internet", so Tobias Limbach, Leiter der Studie.
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