 Das SATA-Interface wird künftig in der Lage sein, Daten doppelt so schnell zu transportieren wie bisher. Die Datentransferrate soll schon bald auf 6 Gigabit pro Sekunde steigen. Der entsprechende Teil der neuen Spezifikation wurde kürzlich fertig.
Bisher liegt die Transferrate bei SATA bei maximal 3 Gigabit pro Sekunde. Die dritte Version des SATA-Standards soll nun bis zum Ende des Jahres vorgelegt werden. Die höhere Geschwindigkeit wird nötig, weil man schon jetzt mit neuen Solid State Drives und anderen besonders schnellen Laufwerken an die Grenzen von SATA stößt.
Mit der SATA Spezifikation Version 3.0 halten auch einige weitere Erweiterungen Einzug, die vor allem das Vorhalten von Daten und Kommandos betreffen. Die Kabellänge kann weiterhin bis zu einem Meter betragen. Durch die höheren Geschwindigkeiten steigt der Stromverbrauch der zur Nutzung von SATA nötigen Controller und anderen Chips wahrscheinlich etwas an.
Die Form der Stecker und Ports verändert sich nicht. Mit einem neuen Logo-Programm soll aber dem Trend zur Verwendung von SATA Rechnung getragen werden. Nachdem das Interface anfangs fast ausschließlich bei Festplatten verwendet wurde, nutzen es inzwischen auch immer mehr Hersteller bei optischen und anderen Zusatzlaufwerken. Durch die Kennzeichnung mit einem Logo sollen SATA-Geräte künftig noch leichter zu erkennen sein.
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