EA verzichtet auf feindliche Übernahme von Take-Two

Wirtschaft & Firmen Seit Ende Februar versucht der Spieleriese Electronic Arts nun schon seinen Konkurrenten Take-Two zu übernehmen. Rund zwei Milliarden US-Dollar will EA ausgeben, was dem Aufsichtsrat von Take-Two jedoch zu wenig ist. Das erste Angebot war zunächst für einen Monat gültig, wurde dann jedoch ständig um einen weiteren Monat verlängert - das letzte Mal Mitte Juli. Die Reaktion von Take-Two, dass zwei Milliarden US-Dollar zu wenig Geld für eine Übernahme sind, folgte dabei jeweils kurz nach der erneuten Verlängerung des Angebots durch Electronic Arts.

Wie nun bekannt wurde, wird der Spielegigant EA sein am gestrigen Montag ausgelaufenes Angebot nicht weiter verlängern. Als offiziellen Grund dafür nannte EA-Chef John Riccitiello, dass man die Übernahme nun nicht mehr vor Jahresende durchführen könnte - daher sei eine Neubewertung notwendig.

Die Übernahme von Take-Two durch Electronic Arts ist damit jedoch nicht vom Tisch. Wie bekannt wurde, führen die beiden Unternehmen nun wieder Gespräche, welche am vergangenen Wochenende anscheinend intensiviert wurden. So will Take-Two wichtige unternehmensspezifische Daten an seinen Konkurrenten herausgeben.

Dazu zählen beispielsweise die Gewinnerwartungen für das laufende Geschäftsjahr und eine Liste mit geplanten Spieleveröffentlichungen für die nächsten drei Jahre. Ob nun also doch noch Electronic Arts bei Take-Two zum Zuge kommt, oder ob das Unternehmen von einem anderen Interessenten geschluckt wird, bleibt abzuwarten.
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