Strengere Strafen für Nutzerdaten-Handel gefordert

Datenschutz Ein Verbot des Datenhandels zu gewerblichen Zwecken sowie schärfere Kontrollen und Sanktionen haben Verbraucherschützer, Datenschützer und Kriminalpolizei als Konsequenz auf den aktuellen Skandal um den Missbrauch von Kontodaten gefordert.

Die Politik müsse erkennen, dass der Datenschutz an die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts angepasst werden muss. So eine gemeinsame Stellungnahme des Vorstands des Verbraucherzentralen-Bundesverbandes (VZBV) Gerd Billen, des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar und dem stellvertretenden Vorsitzenden beim Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) Bernd Carstensen.


Diese warnten in Berlin vor einem ungezügelten Datenhandel und zunehmendem Missbrauch. Sie forderten die Fraktionen des Deutschen Bundestages auf, die gesetzlichen Grundlagen zu verbessern. Die gerade vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwürfe zur Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes und zur Telefonwerbung böten die Grundlage hierfür.

Zudem riefen sie dazu auf, die Laissez-Faire-Haltung bei der Preisgabe und Verwendung persönlicher Daten zu beenden. Generell sollten Verbraucher auf Geschäfte verzichten, die ein Einverständnis zur Datenweitergabe voraussetzen. Zudem sollte man nur solchen Geschäftspartnern sensible Daten wie etwa die Kontoverbindung nennen, die man selbst aus freien Stücken kontaktiert hat und die vertrauenswürdig sind.
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"Wen ich nicht kenne, der kriegt keine Daten." Aha, ich kenne die Leute von der Gebühreneinzugszentrale auch nicht und trotzdem kriegen die meine Daten und können meinen Briefkasten belagern. :-P
 
@Swayzak: An diesen Verein musste ich auch sofort denken: GEZ ist pleite nach neuem Gesetz *prust*
 
Verbot von Gewerblichen Datenhandel? Hm....lol? Das ist ein Milliardenbereich, Hallo Payback, Schober und co. Das wird im leben nicht verboten. Sehr schön in der Tat auch "Die Devise müsse sein: "Wen ich nicht kenne, der kriegt keine Daten." " Da müssen aber noch viele Leute an meiner Tür klingeln und sich bei mir vorstellen, allein schon wegen Vorratsdatenspeicherung und co.
 
@forum: Ich finde man sollte es einfach nur besser Kennzeichnen, also wenn man irgendwas abschließt das iwo "lesbar" steht das die Kontodaten für eigene, oder fremde Zwecke verwendet werden, ohne ein km langes AGB lesen zu müssen.
 
mal ehrlich... das geht seit jahren so. wäre das mit den skl-daten nicht rausgekommen, hätte es weiter stillschweigen gegeben. das internet ist voll mit beschwerden und kommentaren über tel-belästigungen usw usw... und das scheint nicht wirklich zu interessieren. aber egal. warten wir erst mal noch 1 -2 jahre bis dann irgendwas halbherziges entschieden wird und jeder drüber lacht. da müssen sehr viele dran verdienen, ansonsten wäre so ein thema schon viel früher aufgekommen. also gewisse leute sollen ja nicht denken, sie wären etwas tolles, wenn sie jetzt sagen, es müsse etwas getan werden ,....


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