Keine Übernahme: E-Plus dementiert Spekulationen

Telefonie In der Vergangenheit waren immer wieder Gerüchte aufgekommen, wonach der Mobilfunker E-Plus mit einem Konkurrenten fusionieren, oder von einem Mitstreiter übernommen werden könnte. Diese Gerüchte wies man nun vehement zurück. Wie es heißt, gebe es derzeit keine Pläne für eine Fusion oder eine Übernahme. "Es gibt keine Gespräche in die eine oder andere Richtung", so E-Plus-Chef Thorsten Dirks. Als potentieller Käufer für E-Plus wurde des Öfteren die spanische Telefónica, Mutterkonzern des Mobilfunkers O2, gehandelt.

Für Dirks ist es unverständlich, dass auf dem Mobilfunkmarkt "nur die Großen überleben" sollen. Wie er erklärte, produziert E-Plus derzeit die Minuten am günstigsten. "Wir brauchen nicht größer sein", fuhr Dirks fort. Um den Wettbewerb weiter aufrecht zu erhalten, seien vielmehr die kleineren Mobilfunkanbieter wichtig.

Seiner Meinung nach ist es möglich, dass die Mobilfunkdiscounter über die nächsten Jahre hinweg ihren Marktanteil auf bis zu 50 Prozent steigern könnten. Ende des vergangenen Jahres lag der Marktanteil von Base, Fonic, Simyo und Co. noch bei etwa 10 Prozent.
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