Festplatten: Forscher vervierfachen Speicherdichte

Speicher Forscher von Hitachi Global Storage Technologies und der University of Wisconsin haben eine Methode demonstriert, die die Konstruktion von Festplatten mit einer deutlich höheren Speicherdichte ermöglicht.

Dabei kommen auf den Platten selbstorganisierende Co-Polymere zum Einsatz. Das habe den Angaben zufolge eine Vervielfachung der Speicherdichte zum Ergebnis. Die Forscher demonstrierten so bereits Platter, auf denen pro Quadratzoll eine Kapazität von einem Terabit erreicht wurde.


Basis für die neue Technologie bilden herkömmliche Plattern mit einer Datendichte von 250 Megabit pro Quadratzoll. Auf diese wurden in einem zweiten Schritt Layer mit Co-Polymeren aufgetragen. Diese sorgten dafür, dass aus jeweils einer Datenspur vier neue entstanden.

Bei der neuen Fertigungsmethode kämen die besten Aspekte der Lithographie und der Verwendung selbstorganisierender Materialien zum tragen, so Paul Nealey, Leiter des Nanoscale Science and Engineering Center (NSEC) an der University of Wisconsin.

Im nächsten Entwicklungsschritt wollen die Forscher die Produktion solcher Festplatten in den Werken Hitachis erproben. Das soll Erkenntnisse darüber bringen, wie schnell man die Methode in die Massenproduktion einfließen lassen kann. Außerdem will man noch weit höhere Datendichten erreichen.
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die sollen sich lieber mal dem Thema SSD widmen anstatt "alte" Technik weiterzuentwickeln.
 
@skrazydogz-online: Finde ich auch. Endlich mal weg von rotierenden Speichermedien.
 
@skrazydogz-online: reicht dir die ssd mit 6,5 tb nicht? ...
 
@skrazydogz-online: und "OCZ legt mit neuen schnelleren, größeren SSDs nach"
 
@skrazydogz-online: Zitat" die sollen sich lieber mal dem Thema SSD widmen anstatt "alte" Technik weiterzuentwickeln." Das würde ich mal nicht so im Raum stehen lassen, es muss nicht unbedingt so sein das sich die Forschungsergebnisse nur für Festplattenspeicher eignen. Es ist durchaus möglich, dass die dabei gewonnen Erkenntnisse auch später für Flashspeicher einen Nutzen haben können. Grade im Nanobereich sind wir auf selbstorganisierende Materialien angewiesen, da man sowas nicht mehr einfach mit Lithographie herstellen kann. Gleichzeitig denke ich, das es Fesplatten noch eine ganze Weile geben wird, denn grade im Bezug auf den Stromverbrauch hin zum nutzbaren Speicherplatz sind Festplatten immernoch unschlagbar. Man sieht es doch deutlich bei aktuellen CPUs, wird die Anzahl der Transistoren erhöht und der Fertigungsmaßstab beibehalten steigt unweigerlich der Stromverbrauch! Will man auf SSD die Kapazität erhöhen, braucht man mehr Transistoren...ergo steigt der Stromverbrauch. Bei Fesplatten ist dem nicht so, da sich die Grundstruktur der Elektronik "kaum" verändert während die Schreibdichte der Platten erhöht wird. Im Klartext, bei SSD laufen ständig zig Millionen Transistoren und verbrauchen sinnlos strom auch wenn sie nichts tun, aber bei einer Fesplatte läuft nur die Elektronik, die die Schreib- Leseköpfe und den Plattenmotor versorgt. Demzufolge braucht man bei riesigen SSD Speichern ein effektives Powermanagement. Es dürften niemals alle Speicherzellen gleichzeitig am Strom hängen sondern immer nur Teile davon, je nach dem welche grade gebraucht werden.


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