Microsofts Surface Touch-Tisch informiert Hotelgäste

Desktop-PCs Microsofts Multitouch-Tisch Surface hält nach und nach an öffentlichen Orten Einzug, bisher allerdings nur in den USA. Nachdem der US-Mobilfunkanbieter AT&T das System bereits zur Kundeninformation einsetzt, werden nun Hotels damit ausgestattet.
Die Kette Sheraton Hotels & Resorts will die Surface-Systeme an einigen Standorten in großen US-Metropolen einführen. Das Unternehmen wurde von Microsoft schon früh als einer der ersten Kunden genannt und gab jetzt bekannt, dass die Surface-Tische ab heute in den Lobbys einiger Hotels stehen sollen.


Als Standorte hat man neben Microsofts "Heimatstadt" Seattle auch New York, Boston, San Francisco und Chicago ausgewählt. Wie bei den anderen Kunden kommt auch bei Sheraton speziell angepasste Software zum Einsatz, darunter ein Stadtplandienst, der Hotelgästen mit einem virtuellen Concierge bei der Suche nach Restaurants, Erholungs- und Transportmöglichkeiten sowie anderen Dienstleistungen hilft.

Außerdem läuft auf den von Sheraton genutzten Surface-Systemen eine Musikanwendung, die die Lobby-Räume mit den Werken von Künstlern des Major-Labels Sony BMG beschallt. Mit einer anderen Software können sich die Gäste über weitere Standorte der Hotelkette informieren.

Bei Microsoft Surface handelt es sich um Informationssysteme mit Multitouch-Displays, die an einen Couchtisch mit Glasoberfläche erinnern. Im Innern ist ein PC mit Windows Vista untergebracht. Die Bildschirminhalte werden auf die Rückseite der Tischoberfläche projiziert. Infrarotkameras nehmen Bewegungen und Objekte auf der Oberfläche war.

Microsoft-Chef Bill Gates hatte Surface im letzten Jahr vorgestellt. Ende 2007 kamen dann die ersten Geräte in der realen Welt zum Einsatz. Sie helfen inzwischen beim Handy-Kauf, informieren über die Fahrzeuge eines großen US-Lastwagenherstellers und unterhalten Casino-Gäste in Las Vegas.

Der Softwarekonzern verkauft die Surface-Systeme mittlerweile zum Preis von 12.500 US-Dollar. Auf lange Sicht sollen die Geräte jedoch deutlich günstiger werden. Außerdem will Microsoft die zugrunde liegende Technologie in andere Produkte einfließen lassen, die für Endverbraucher gedacht sind, so dass schließlich jede Oberfläche zum "Surface" werden kann.
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