Forscher: Kritische Java-Bugs in Handys von Nokia

Handys & Smartphones Der polnische Forscher Adam Gowdiak warnt derzeit vor kritischen Sicherheitslücken in der Java 2 Micro Edition, die auf Mobiltelefonen eingesetzt wird. Davon betroffen sind in erster Linie Handys, die Nokias Handy-Plattform Series 40 nutzen. Wie es heißt, könnten Hacker die Sicherheitslücken ausnutzen um heimlich Gespräche über das Telefon zu führen oder aufzuzeichnen. Auch private Informationen könnten Hacker mittels der Sicherheitslücken vom Gerät auslesen. Sowohl Nokia als auch Sun Microsystems sind über die Sicherheitslücken informiert.

Wie Gowdiak erklärte, können die Lücken von Angreifern genutzt zu werden, um unbemerkt Java-Programme mit Schadcode auf den Series 40-Telefonen einzuspielen. Dieser Schadcode wiederum kann dann genutzt werden um Kurznachrichten zu senden, Anrufe zu tätigen, oder Audio- oder Videounterhaltungen aufzuzeichnen.

Insgesamt will der Forscher darüber hinaus 14 Sicherheitslücken in der Handy-Plattform von Nokia gefunden haben. Alles was ein Angreifer zum Hacken des Mobiltelefons braucht soll dabei die Telefonnummer des Opfers sein. Laut Gowdiak reicht es aus, eine Reihe von Textnachrichten mit einem bestimmten Code an das Telefon zu senden, um die Kontrolle darüber zu erlangen.

Weitere Informationen: FAQ von Gowdiak
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