 Vor etwa drei Wochen ist die beliebte deutsche Social Community StudiVZ von ihrem amerikanischen Konkurrenten Facebook verklagt worden. Grund: Die Facebook-Macher sehen in StudiVZ eine dreiste Kopie ihrer Seite.
Die Gründer der deutschen Studenten-Community reagierten auf die Anschuldigungen mit einer Feststellungsklage beim Landgericht Stuttgart um feststellen zu lassen, dass die Vorwürfe von Facebook haltlos sind. Nun sind weitere Details zu dem eher angespannten Verhältnis von Facebook und StudiVZ bekannt geworden.
Wie der International Herald Tribune unter Berufung auf einen ehemaligen StudiVZ-Mitarbeiter berichtet, hatte Facebook im Vorfeld der Klage über mehrere Monate hinweg versucht seinen deutschen Konkurrenten zu übernehmen. "Facebook hat zwar die Technologie, jedoch nicht die Nutzer in Deutschland", so der ehemalige Mitarbeiter.
"Ich weiß, dass sich Facebook und der StudiVZ-Eigner Holtzbrinck im vergangenen Jahr mehrmals getroffen haben um über den Verkauf des Studentenverzeichnisses zu diskutieren", erklärte eine andere, mit der Situation vertraute Person. Holtzbrinck hätte jedoch weit mehr als seinen Einkaufspreis von 85 Millionen Euro für das StudiVZ gefordert.
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