Microsofts "Midori" erhält strikte Sicherheits-Features

Sicherheit Bei der Entwicklung seines Windows-Nachfolgers "Midori" legt Microsoft viel Wert auf eine striktere Umsetzung von Sicherheitsprinzipien. Das geht aus internen Dokumenten hervor, die von der SD Times ausgewertet wurden. Zu den Schwerpunkten, auf die bei der Entwicklung geachtet werden soll, gehören Speicherschutz und Typensicherheit sowie eine strengere Rechteverwaltung. Weiterhin ist ein sicherer Boot-Mechanismus geplant, der eine durchgängige Security-Kette beinhaltet.

Durch einen besseren Speicherschutz und die Typensicherheit soll das Risiko von Buffer Overrun-Angriffen gesenkt werden. Nicht mehr benötigter Datenmüll soll schneller aus dem Arbeitsspeicher entfernt werden als bisher.

Anwendungen und System-Dienste sollen mit dem minimal möglichen Umfang an Rechten laufen. Spezielle Management-Systeme sind für die Herkunfts-Zertifizierung von Codes vorgesehen. "Vom Standpunkt einer sicheren Software-Architektur sieht es sehr gut aus", kommentierte Andrew Jaquith, Program Manager bei der Yankee Group, die Dokumente.

Allerdings, so merkte Jaquith auch an, stelle eine solch strikte Sicherheits-Architektur den Entwickler vor einige Herausforderungen. Dieser müsse bei der Erstellung von Anwendungen bereits sehr genau darauf achten, welche Rechte seine Applikation einmal benötigt. Für den User müsse es trotz der Restriktionen leicht nutzbar bleiben.
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