Microsoft: Neue Suche liefert 'persönliche' Ergebnisse

Internet & Webdienste Zwei Microsoft-Forscher und ihr Team wollen einen neuen Weg finden, wie dem Nutzer bei der Suche nach Informationen im Web Ergebnisse geliefert werden können, die wirklich genau auf seine persönlichen Interessen zugeschnitten sind. Die Früchte der Arbeit von Dan Liebling und Steve Bush von Microsoft Research könnten schon in diesem Herbst in eine neue Ausgabe von Microsofts Suchmaschine Windows Live Search einfließen. Dann würde endlich jeder Suchende individuelle Ergebnisse erhalten können.

Das Problem aktueller Suchmaschinen sehen die Microsoft-Forscher darin, dass jeder Nutzer, der die gleiche Anfrage eingibt, im Normalfall auch dieselben Resultate geliefert bekommt wie jeder andere. Mit ihrer personalisierten Suche wollen die Wissenschaftler dafür sorgen, dass jeder Anwender Ergebnisse erhält, die seinen Interessen entsprechen.

Dazu werden die bisher durchgeführten Suchanfragen ebenso analysiert wie auch Dokumente und andere Inhalte auf dem Rechner des Anwenders. Auf diese Weise "weiß" die Suchmaschine zum Beispiel, dass der Nutzer sich für Technik interessiert und stuft bei der Suche nach "Jobs" ein Portal mit Stellenangeboten aus dem Technologiesektor in den Ergebnissen höher ein.

Bei einem ersten Prototypen der persönlichen Suche, den Microsoft kürzlich während einer Veranstaltung der Forschungsabteilung vorführte, werden die speziell zugeschnittenen Ergebnisse von den normalen Resultaten getrennt angezeigt. Der Nutzer kann so selbst wählen, auch weil das Zuschneiden der Ergebnisse auf seine Interessen manchmal nicht sinnvoll ist, zum Beispiel wenn man versucht ein bestimmtes Online-Angebot wie eBay zu finden.

Noch arbeiten die Forscher daran, automatisch zu erkennen, wann die Einblendung der personalisierten Suchergebnisse sinnvoll ist. Die Anwender müssen unterdessen angeblich keine Beeinträchtigung ihrer Privatsphäre befürchten, weil die Anpassung der Suchergebnisse erst auf dem Rechner des Nutzers erfolgt und nicht schon beim Suchmaschinenbetreiber. Microsoft erhält also keine personenbezogenen Daten.

Das Projekt von Bush und Liebling dürfte bei Microsoft-Chef Steve Ballmer auf großes Interesse stoßen. Er hatte kürzlich verlauten lassen, dass man im Markt für Websuchen endlich zu den Konkurrenten Yahoo und vor allem Google aufschließen will. Dabei setzt Microsoft ihm zufolge auf innovative Produkte, die von den Mitbewerbern bisher nicht geboten werden.
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