Marktforscher: Mac-Preise stabil, PCs immer billiger

Wirtschaft & Firmen Während die Hersteller von PCs die Preise immer weiter senken, scheint der Mac-Hersteller Apple auch ohne Preissenkungen weiter reißende Absätze verbuchen zu können. Neue Daten der Marktforscher von NPD Group belegen dies.

Nach Angaben von NPD Group blieben die Preise für Mac-Computer in den letzten Jahren im Durchschnitt weitestgehend stabil. Im Juni 2006 wurden für Mac-Desktops in den USA im Schnitt 1432 US-Dollar bezahlt, heute sind es hingegen 1543 US-Dollar. Der durchschnittliche Verkaufspreis ist also sogar gestiegen.


Ein Mac-Notebook geht heute im Durchschnitt zum Preis von 1515 US-Dollar über die Ladentheke. Im Juni 2006 waren es noch durchschnittlich 1574 US-Dollar, die Preise sind also nur geringfügig gesunken. Im letzten Jahr war mit 1588 US-Dollar sogar ein leichter Anstieg zu verzeichnen.

Bei Windows-basierten PCs sieht NPD ein vollkommen anderes Bild. Desktops kosten seit Jahren rund 550 US-Dollar, weil der Markt nur noch geringfügig wächst und die Hersteller ihren Spielraum bei den Preisen inzwischen ausgeschöpft haben. Die Ausstattung der PCs wird bei fast gleichen Preisen allerdings immer besser.

Windows-Laptops hingegen zeigten in den letzten zwei Jahren starke Preisnachlässe. Heute zahlt der US-Kunde im Schnitt 700 US-Dollar für einen Laptop mit dem Microsoft-Betriebssystem. Im Juni 2006 wurden noch 877 US-Dollar fällig, die Preise sind also seitdem trotz immer besserer Ausstattung um 20 Prozent gefallen.

Bei den Mac-Laptops sanken die Preise hingegen nur um 3 Prozent. Offenbar kann Apple mit seinen Geräten dem Preisdruck im Markt noch gut widerstehen, während sich die PC-Hersteller allmählich der Schmerzgrenze nähern. NPD Group geht deshalb davon aus, dass die Preise für Notebooks wie zuvor schon bei den Desktops inzwischen ebenfalls auf einem Niveau angelangt sind, das kaum noch zu unterbieten ist.

Die Analysten gehen davon aus, dass dies auch auf Apples Preispolitik Auswirkungen haben wird. Der Hersteller sei praktisch gezwungen, bald günstigere Systeme auf den Markt zu bringen, um die Nachfrage nach seinen Produkten nicht durch im Vergleich zu Windows-PCs deutlich höhere Preise zu schmälern.

Tatsächlich ist der Unterschied zwischen den Durchschnittspreisen von Macs und PCs teilweise extrem. Wie die oben zitierten Zahlen zeigen, kostet ein PC im Schnitt teilweise fast 1000 US-Dollar weniger als ein Mac. Bei Notebooks ist die Diskrepanz mit gut 800 US-Dollar ebenfalls groß.
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Wie sehr ich mich freue, dass ich meinen Laptop letzte Woche gekauft hab und weniger als die Hälfte eines vergleichbaren Macbook Pro hingelegt habe... =)
 
@dj-corny: was hast du dir gekauft?
 
@himmellaeufer: grosses samsung r70 mit 2x2,4 intel, 4gig ram, 320gb hdd etc
 
@dj-corny: hab heute jemand mit genau diesem laptop im bahnhof gesehn O.o
 
naja bei mac "muss" man ja die high quality hw nehmen. versteht mich jetzt nicht falsch, ich mag auch qualität, aba für was brauch ich als normaler user ne ultra tolle netzwerkkarte. ausserdem is bei mac der konkurrenzdruck der hw hersteller nicht so gross da nur hw von vertragsherstellern verbaut wird. und logo kostet natürlich auch ne menge^^


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