Stromfresser PC: Software Edison soll sparen helfen

Tuning & Überwachung Windows Vista bringt zwar bereits einige verbesserte Stromsparfunktionen mit, doch noch immer gibt es viel Spielraum, was Software-Lösungen angeht, die Energie sparen helfen können.

Die neue Software Edison will sich dieser Problematik nun annehmen.

Edison wurde von dem Startup-Unternehmen Verdiem entwickelt. Das Programm ermöglicht dem Anwender die einfache Erstellung von Nutzungsplänen für seinen PC, um festzulegen, wann das System in einem reduzierten Verbrauchsmodus betrieben werden kann.


Aktuelle Computer können nach Einschätzung von Experten bis zu 10 Prozent der Energiekosten eines Haushalts verursachen. Selbst wenn der Bildschirmschoner aktiv ist, verbraucht so mancher PC noch immer zwischen 100 und 250 Watt. Hier setzt Edison an, indem es den Rechner häufiger in den Stromsparmodus wechseln lässt.

Der Anwender kann wie mit den Windows-Bordmitteln festlegen, dass zunächst der Bildschirm und die Festplatte abgeschaltet werden, bevor der Rechner in den Stromsparmodus geht. Dabei gibt es verschiedene Einstellungen für Arbeitsplatzrechner und Heimanwender.



Edison kann zudem schätzen, wie viel Energie aktuell eingespart werden kann, woraus sich errechnen lässt, wie viel Geld oder CO2-Emmissionen man jährlich spart. Im Durchschnitt sollen mit der Software Einsparungen in Höhe von jährlich 410 Kilowattstunden möglich sein.

Das Programm wird kostenlos abgegeben. Verdiem will damit nebenbei seine Power-Management-Software für Unternehmen bewerben. Edison ist mit Windows Vista und XP kompatibel.

Weitere Informationen: Edison.Verdiem.net

Download: Edison_Installer.exe (27,3 Mb; englisch)
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bringt meiner Meinung nach nur recht wenig. Die Energiesparmaßnahmen unter Windows sind ausrechend. Und anstatt des Bildschirmschoners einfach einstellen, dass der Bildschirm aus geht. Besser ist es in Unternehmen an Arbeitsplätzen stromsparendere Modelle einzusetzen. Die Arbeitnehmer brauchen häufig nicht hochgetaktete dualcore Prozessoren. Dazu noch effiziente Netzteile und entsprechende Grafikkarten. Auch ein Austausch des Röhrenmonitors zu einem TFT bringt eine Menge. Ein Intel Atom oder VIA Isaiah könnte vollkommen ausreichen.
 
@zivilist: gottseidank zählt deine meinung nicht. zum them: finde die software sehr gut, wenn man nur sehr wenig spart hilft das immernoch
 
@hardcore: kannst du das auch weiter ausführen oder kannst du nur daherlabern?
 
@zivilist: du stellst dich hin und sagst "meiner meinung nach hilfts recht wenig" rechtwenig ist aber immerhin schon etwas. dann "die maßnahmen unter windows sind ausreichend" für dich mag das ja sein, es gibt aber menschen denen reicht es nicht oder finden die bedienung zu umständlich oder haben zu wenig einstellungsmöglichkeiten. also stell dich nicht hin und rede etwas schlecht was du nicht gutheißt
 
@hardcore: was ist an "in Unternehmen an Arbeitsplätzen" nicht zu verstehen? Die Mitarbeiter stellen nichts bzw. sollten nichts an den Computereinstellungen rumstellen. Außerdem ist das Einsparpotential durch Softwareeinstellungen nur so gut wie die hardware das auch hergibt. Bei Pentium4 beispielsweise wird das recht wenig bringen. Warum auf Software setzen wenn man durch Tausch der Hardware deutlich mehr Einsparpotential erzielt? Braucht ja nicht gleich zu sein, aber in UNTERNEHMEN bei der nächsten Hardwareanschaffung.


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