Quake-Macher: Microsoft und Sony als Spaßbremse

Microsoft Konsolen Der Spielehersteller id Software hielt am Wochenende die diesjährige QuakeCon ab. John Carmack, Gründer des Unternehmens und Vater der äußerst erfolgreichen Spieleserien Doom und Quake, nutzte die Gelegenheit, um in einem Interview die Konsolen-Politik von Sony und Microsoft zu kritisieren. Gegenüber dem US-Spielemagazin 1UP erklärte Carmack, dass man die Unterstützung der Fans der Spiele von id Software in Anspruch nehmen wolle, um Microsofts Pläne für die XBox 360 zu beeinflussen. Ihm geht es vor allem um die seiner Meinung nach hinderlichen Gebühren, die Microsoft für die Veröffentlichung von Spielen mit mehreren Medien auf seiner Plattform verlangt.

Die Redmonder würden den Spieleherstellern das Leben durch die zusätzlichen Kosten unnötig erschweren, weil man offenbar befürchtet, durch die Veröffentlichung von Spielen auf mehreren DVDs im Vergleich zur PlayStation 3 schlechter da zu stehen. Schließlich passen bei Sonys Konsole dank des Blu-ray-Laufwerks alle Inhalte auf ein einziges Medium.

id Software ist von der für Carmack unverständlichen Politik Microsofts selbst direkt betroffen, wird doch der kommende Titel "Rage" auf zwei DVDs daher kommen. Der id-Chef sieht allerdings auch bei Sonys PlayStation 3 einige Hindernisse für Spieleentwickler, die unter anderem die Entwicklung von "Quake Wars" ausgebremst haben sollen.

Carmack wusste zu berichten, dass Sony bei Spielen, die bereits auf einer anderen Plattform erschienen sind, grundsätzlich die Bereitstellung umfangreicher Zusatzinhalte voraussetzt, wenn die Titel auch für die PlayStation 3 angeboten werden sollen. Im Fall des neuen Spiels "Rage" sei zudem zu erwarten, dass das Spiel auf der PlayStation 3 zwar besser aussieht und läuft, dennoch sei die Xbox 360 die bessere Plattform, weil id Software für Sonys Konsole den doppelten Arbeitsaufwand betreiben muss.

John Carmack spielt in seiner Freizeit nach eigenen Angaben übrigens am liebsten mit seinem Nachwuchs auf Nintendo-Konsolen, sei es die Wii oder der DS. Gerade die "Super Mario" Serie habe es ihm angetan. id Software will aber dennoch auf lange Sicht keine Spiele für Nintendo-Plattformen anbieten, weil diese angeblich zu stark auf Titel von ihrem Hersteller ausgerichtet sind, was Drittparteien den Zugang erschwert.

Weitere Informationen: 1UP Video-Interview mit John Carmack
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