Microsofts wichtigste Probleme: Linux, Google, Apple

Microsoft Microsoft hat nach Ende des letzten Geschäftsjahres seinen vierteljährlichen Bericht an die US-Börsenaufsicht eingereicht. Das Papier geht auch darauf ein, welche Faktoren in der kommenden Zeit eine Bedrohung für Microsofts Umsätze darstellen. Konkret benannt werden darin Google, Apple und kostenlose Open-Source-Software. Einzig in diesen drei Bereichen sei mit einer ernsthaften Gefährdung der Einnahmen zu rechnen, auch weil teilweise große Investitionen nötig sein könnten, um im Wettbewerb besser zu bestehen.

Im Fall der Open-Source-Software beklagt Microsoft in seiner Mitteilung an die Börsenaufsicht, dass das eigene Geschäftsmodell unter Druck geraten könnte, weil durch Preissenkungen im Wettbewerb mit der meist kostenlosen freien Software weniger Gewinne und Mehreinnahmen aus dem Verkauf von Windows & Co fließen könnten.

Achtung, Open-Source!
Die Befürworter von Open-Source-Software bemühen sich laut Microsofts Angaben weiterhin, Regierungen in aller Welt davon zu überzeugen, die Verwendung von freier Software beim Einkauf und dem Einsatz neuer Software verpflichtend zu machen. Man glaube zwar weiterhin an die Überlegenheit der eigenen Produkte doch Open-Source bleibe weiterhin eine Gefahr für Microsofts Geschäftsmodell.

Im gleichen Maße, wie Open-Source-Software im Markt an Akzeptanz gewinnt, könnten die Verkaufszahlen der eigenen Produkte zurück gehen, warnte Microsoft. Um im Wettbewerb bestehen zu können, würden eventuell Preissenkungen notwendig, was für die Kunden zwar positiv ist, aber die Einnahmen des Softwarekonzerns gefährdet.

Achtung, Google!
Gleiches gilt laut Microsoft auch, wenn sich der "wichtigste Rivale im Bereich der Suche" weitere Marktanteile einverleiben kann. Man müsse "signifikante Ressourcen" aufwenden, um das Geschäftsmodell von Google nachzuahmen, damit man nicht ins Hintertreffen gerät, heißt es in dem Bericht.

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