Microsofts wichtigste Probleme: Linux, Google, Apple

Auch bei Online-Anwendungen, also im Bereich der "Software als Dienstleistung" sind nach Meinung der Redmonder massive Investitionen nötig, um sich zu behaupten. Dabei setzt das Unternehmen aber auf eine andere Strategie, bei der die eigene Software zunehmend um Online-Dienste und andere Services ergänzt wird. Künftig würden fast alle Microsoft-Programme um Online-Komponenten ergänzt. Noch sei der Erfolg dieses Vorhabens aber nicht sicher.

Achtung, Apple!
Dass Microsoft sich künftig verstärkt an Apples Geschäftsmodell orientieren will, ist spätestens seit Steve Ballmers Ankündigung kein Geheimnis mehr. In dem Bericht an die Börsenaufsicht heißt es nun, dass man bisher immer auf die Schaffung Plattform-basierter Ökosysteme gesetzt habe, auf deren Basis diverse Anbieter eigene Lösungen entwickeln und anbieten können.

Das geschlossene Geschäftsmodell des Mitbewerbers Apple, bei dem Hardware und Software vom gleichen Anbieter stammen, habe sich allerdings bei bestimmten verbraucherorientierten Produkten wie PCs, Mobiltelefone und Musik-Player als sehr erfolgreich erwiesen.

Man biete deshalb bereits selbst solche "vertikal-integrierten" Hardware- und Software-Produkte an - zum Beispiel den Zune Multimedia-Player. Um jedoch in den Wettbewerb mit Apple zu treten, seien ebenfalls Mehrausgaben notwendig, die sich negativ auf die Gewinne auswirken könnten.

Künftig dürfte Microsoft also noch mehr Geld in die Hand nehmen, um sich des wachsenden Konkurrenzdrucks aus allen Richtungen zu erwehren. Schon im abgelaufenen Geschäftsjahr, das im Juni endete, hat Microsoft so viel Geld für Übernahmen ausgegeben wie selten zuvor.

Unter anderem wurden der Werbevermarkter Aquantive für 5,9 Milliarden US-Dollar und der norwegische Suchanbieter Fast Search & Transfer für 1,3 Milliarden US-Dollar übernommen. Insgesamt gab der Softwarekonzern im Geschäftsjahr 2007 gut 23,6 Milliarden US-Dollar für Investitionen aus.

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