Google: Absolute Privatsphäre existiert nicht mehr

Recht, Politik & EU In der heutigen Zeit könne niemand mehr erwarten, dass die Privatsphäre in jeder Form vollständig gewahrt bleibt. Das schrieb der Suchmaschinenbetreiber Google in seiner Antwort auf die Klage eines Ehepaares aus den USA. Dieses will vor Gericht durchsetzen, dass Aufnahmen ihres Hauses aus Googles Maps entfernt werden. Die dortige Option "Street View" ermöglicht es, sich durch Aufnahmen von Straßenzügen zu bewegen, wobei auch das Grundstück der Kläger gezeigt wird.

Das Ehepaar wirft Google nun vor, dass die Aufnahme der Fotos nicht im legalen Rahmen stattfand. Immerhin wurden sie nicht von öffentlichem Straßenland, sondern von einer Privatstraße aus geschossen. Damit verstoße Google gegen den Schutz der Privatsphäre.

Das Unternehmen sieht in seiner Methode kein Problem. Frei zugängliche Bereiche könnten nicht unter den Schutz der Privatsphäre gestellt werden. "Angesichts der heutigen Satellitentechnologie besteht heute nicht einmal in entlegenen Wüstengebieten ein privater Raum im Freien", heißt es in der Antwort auf die Klage. Die Wohnlage der Kläger sei alles andere als abgelegen.

Das Ehepaar will trotzdem die Entfernung des Bildes durchsetzen. Außerdem werden 25.000 Dollar Schadensersatz gefordert. Dies begründen sie mit dem Wertverfall ihres Grundstücks durch die Herstellung einer Öffentlichkeit sowie der mentalen Belastung, der sie durch das Foto ausgesetzt sind.
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