Erdbeben legt große Chipwerke in Japan lahm

Wirtschaft & Firmen Im Nordosten Japans hat ein schwereres Erdbeben zu massiven Ausfällen bei der Chip-Produktion geführt. Während die meisten anderen Unternehmen in der betroffenen Region wieder arbeiten, steht die Halbleiterbranche weiter. In der Region fertigt Fujitsu unter anderem in einem großen Werk Chips für die Hersteller von Unterhaltungselektronik. Durch das Erdbeben sollen mehrere Fertigungsanlagen beschädigt worden sein, obwohl man die stoßempfindlichen Geräte bereits bei den ersten kleineren Erschütterungen in den Ruhezustand fuhr.

Bisher ist unklar, wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann. Der neuerliche Ausfall dürfte Fujitsu besonders schmerzen: Das Werk war erst am 14 Juli wieder in Betrieb genommen worden, nachdem ein Erdbeben im Juni Schäden angerichtet hatte.

Auch Toshiba vermeldete den Ausfall einer Fabrik in der Iwate-Präfektur. Der Konzern fertigt hier unter anderem Controller für seine Computer. Auch dieser Hersteller konnte noch keine genaueren Angaben dazu machen, wann die Produktion wieder anlaufen kann.

Das Beben ereignete sich am gestrigen Morgen (Ortszeit). Auf der Richter-Skala erreichte es eine Stärke von 6,8. Todesfälle gab es nach offiziellen Meldungen nicht zu beklagen. In die Krankenhäuser der Region wurden allerdings 43 Verletzte eingeliefert.
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