Filmbranche ließ Pirate Bay von Hackern bespitzeln

Filesharing Der Branchenverband der Filmindustrie MPAA soll versucht haben, über einen Hacker an interne Daten über die Betreiber des BitTorrent-Trackers "Pirate Bay" zu kommen. Man wollte die Identität und die Adressen auszukundschaften. Auch für die Beschaffung von Informationen über TorrentSpy setzte die MPAA offenbar auf illegale Methoden. Das geht aus einer Berufungsklage hervor, die gegen den Verband eingereicht wurde. Die Anwälte von TorrentSpy wollen versuchen, die im Rahmen eines früheren Prozesses vorgelegten Beweise für ungültig erklären zu lassen.

Die MPAA hatte bisher angegeben, dass sich der Hacker Robert Anderson an den Verband wandte und Informationen anbot. Diese soll er zu diesem Zeitpunkt bereits besessen haben. Anderson habe außerdem bekräftigt, auf legalem Weg an die Daten gekommen zu sein.

Der Sachverhalt stellt sich nach nun vorgelegten E-Mails aber anders dar. Demnach sagte Anderson lediglich zu, interne Daten über die Identität der Betreiber und den E-Mail-Verkehr zwischen TorrentSpy und Pirate Bay beschaffen zu können.

Die MPAA zahlte dem Hacker dafür 15.000 Dollar. Die TorrentSpy-Anwälte hatten bereits zu einem früheren Zeitpunkt argumentiert, dass es der MPAA bewusst gewesen sein muss, dass solch ein Betrag nicht für Informationen gezahlt werden muss, an die man auf legalem Weg herankommt. Mit den nun verfügbaren Dokumenten, will man diese Vermutung nun auch belegen können.
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