Gates als Wohltäter: Millionen gegen das Rauchen

Personen aus der Wirtschaft Bill Gates ist seit Ende Juni nicht mehr offiziell für Microsoft tätig, sondern widmet sich nun der von ihm zusammen mit seiner Frau Melinda gegründeten Stiftung. Die Bill & Melinda Gates Stiftung verfügt über so viel Geld wie keine andere Wohltätigkeitsorganisation.

Die rund 30 Milliarden US-Dollar, mit denen die Gates-Stiftung wirtschaftet, sollen zur Lösung grundlegender Probleme der Menschheit investiert werden - offenbar ist das Rauchen eines davon. Wie jetzt bekannt wurde, will Gates in den nächsten vier Jahren 125 Millionen US-Dollar ausgeben, um den Tabakkonsum begrenzen zu helfen.


Das Geld der Gates-Stiftung fließt in ein vom früheren New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg begründetes Projekt. Dieser startete schon vor mehreren Jahren ein Programm, das er nun mit weiteren 250 Millionen US-Dollar unterstützen will. Ziel ist die Bekämpfung der von Gates und Bloomberg so bezeichneten "globalen Tabak-Epidemie".

Bill Gates zufolge ist das "Rauchen eine Epidemie, die gestoppt werden kann". Dazu will man nun mehr Menschen ins Boot holen, sagte er während seines ersten öffentlichen Auftritts als Vertreter seiner Stiftung. China und Indien will Gates nach eigenen Angaben besonders viel Aufmerksamkeit schenken.

Er zitierte Statistiken, wonach im Jahr 2030 mehr als 80 Prozent aller Todesfälle im Zusammenhang mit Tabak in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen auftreten werden - heute sollen es rund 50 Prozent sein. Die betroffenen Nationen müssten mit verschiedenen Mitteln versuchen, den Tabakkonsum ihrer Bürger zu begrenzen, so die Forderung.

Nach Angaben von Bloomberg ist vor allem China ein Problemfall, weil die Zigarettenproduktion dort häufig in staatlicher Hand liegt. Man müsse zeigen, dass die Einnahmen aus dem Zigarettenverkauf von den später nötigen Ausgaben auf Kosten der Gesellschaft weit übertroffen würden, so Bloomberg.
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Rauchen ist ein Relikt, was in leider noch nicht so naher Zukunft belächelt werden wird, klar wirkte es cool in den Fünfzigern, an einer Fluppe zu ziehen, aber es ist verdammt ungesund, und das wird in Zukunft den Ausschlag geben. Gegenwärtige Raucher sind da sicher kaum umzustimmen, aber die leben ja nicht mehr so lange, und die Raucherzahlen sind, wenn auch nicht genug, rückläufig, also wird das früher oder später im Sande verlaufen. Dass es so gewollt ist, sieht man ja auch an den zahlreichen Einschränkungen für Zigarettenwerbung, auch wenn die Staaten sicher davon profitieren, letztendlich wird und muss es aufhören. So, erstmal eine rauchen jetzt :)
 
@kron: ich finde, diese statistik sehr komisch. vergleichen wir mal mit der musikindustrie.die beschwert sich ja auch,dass weniger musik gekauft wird.wahrscheinlich wird nur mehr rauchkopien erstellt, und deswegen gehen die "offiziellen" raucherzahlen zurück..die tabakindustrie sollte dringendst ihre anwälte einschalten.
 
@Shiranai: Natürlich gibt es auch noch andere Ursachen für Krebs. Aber Rauchen ist nun mal einer der Gründe, und wenn man einen dieser Gründe relativ leicht auschalten kann, wieso sollte man das nich tun? An sich habe ich ja nichts dagegen wenn andere Leute rauchen, wenn es ihnen Spaß macht sich mit krebserregenden und toxischen Substanzen vollzuqualemen ok. Worauf ich aber überhaupt keine Lust habe das ich auf der Straße oder anderswo dann von diesen Leuten ebenfalls mit ihrem giftigen Zeugs vollgequalmt werde und das ich durch meine Krankenkassenbeiträge deren lebensverlängernde Maßnahmen mitfinanzieren darf. Raucher sollten einfach höhere Krankenkassenbeiträge zahlen, ganz einfach.
 
@kron: heuchler ^^
 
Sorry Doppelpost, und dann auch noch beim falschen Beitrag!


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