Sony will dem E-Book-Markt auf die Sprünge helfen

Internet & Webdienste Sony öffnet seine E-Book-Plattform jetzt mit der Veröffentlichung eines neuen Software-Updates für seinen Reader. Künftig lassen sich auch E-Books von anderen Anbietern als dem Sony-eigenen Online-Shop auf das Gerät laden und damit anzeigen.

Schon jetzt können die Nutzer des Sony E-Book-Readers PDF- und Textdateien anzeigen lassen, doch das so genannte Epub Format ließ sich bisher nicht verwenden. Es wird von zahlreichen großen Verlegern als E-Book-Format verwendet, weil sie die Inhalte damit mit einem Kopierschutz ausstatten können.


Die Öffnung soll Sony auch im Wettbewerb mit dem Online-Buchhändler Amazon eine bessere Position verschaffen. Amazon hatte im letzten Jahr mit dem "Kindle" einen eigenen E-Book-Reader auf den Markt gebracht, der über ein hauseigenes Online-System mit neuen Inhalten versorgt wird. Bisher sind schon über 140.000 Bücher für den Kindle verfügbar.

Sonys E-Book-Laden hatte bisher hingegen "nur" rund 45.000 Titel im Angebot. Durch die Öffnung für das Epub-Format dürften nun tausende Bücher von großen US-Verlagen wie Simon & Schuster, Penguin und HarperMedia die Auswahl ergänzen. Ob Sony der noch nicht gerade boomenden E-Book-Branche einen Schub verpassen kann, bleibt aber fraglich.
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Da bevorzuge ich doch eher das klassische Buch mit Einband. :-)
 
Was mich viel mehr wundert ist die Tatsache, dass es den Sony Reader immer noch nicht in Deutschland (und gar Europa glaube ich) gibt. Das Gerät ist wirklich ziemlich gut und fände sicher auch hier einen ordentlichen Markt. Und es sieht zehnmal besser aus als dieser unförmige Kindle. Dafür kann der Reader zwar kein WLAN, aber das ist kein Problem, die meisten werden sich ihre PDFs sowieso über die Speicherkarte draufschieben.
 
Ich denke mal E-Books werden erst interessant wenn digitales Papier in Preisregionen unterhalb von Netbooks rutscht. Wer will schon 300 Euro ausgeben fürn Buch zu lesen?
 
... mir persönlich käme es nie in den Sinn, ein elektronisches Buch zu lesen, da das Blättern in Papierseiten für mich schon fast etwas Sinnliches hat! Bei Zeitschriften und Tageszeitungen z.B. wäre ich aber nicht abgeneigt, mich der elektronischen Variante zuzuwenden, da diese Medien schon eher etwas mit den News, Artikeln und Forenberichten bestimmter Internetseiten gemein haben, die ich schon heute reichlich nutze ...


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