Google Wissensportal Knol als Wikipedia-Alternative

Social Media Google hat einige Monate nach der ersten Ankündigung seine Wikipedia-Alternative "Knol" an den Start gebracht. Wie bei der freien Enzyklopädie können auch bei Knol die Nutzer Informationsartikel auf Basis ihres Wissens verfassen.

Der Name Knol rührt vom englischen Wort für Wissen "Knowledge" her und bezeichnet auch die einzelnen Einträge in der Wissensdatenbank. Google hofft, dass es im Laufe der Zeit zahllose "Knols" zu allen möglichen Themen geben wird, egal ob Computer, Kunst, Literatur oder einfach nur Gartenarbeit.


Nach Angaben des Internetkonzerns unterscheidet sich Knol in einigen Punkten grundlegend von Wikipedia. Statt das Bearbeiten der Einträge jedem beliebigen Nutzer zu ermöglichen, ist dies bei Google Knol nur dem ursprünglichen Verfasser erlaubt, es sei denn er vergibt entsprechende Berechtigungen.

Zudem kann es auch mehrere "Knols" zu einem Thema geben. Diese existieren dann parallel und müssen um die Gunst der Nutzer werben, die auch ihre Meinung dazu äußern können. Die Einträge sind zudem persönlicher gestaltet, unter anderem wird häufig ausführlich über den Autor informiert - inklusive Foto.


Google will so eine möglichst hohe Qualität der Einträge sicherstellen. Wenn die Nutzer wüssten, wer einen Artikel verfasst, könnten sie die Inhalte besser interpretieren und für ihre Zwecke verwenden, sagt Google. Die Autoren können durch Werbung auf den Artikelseiten zusätzlich Geld verdienen.

Wie bei Googles Werbesystemen üblich, werden die Anzeigen dabei dem Thema des jeweiligen Artikels angepasst. Auf diese Weise will man die Web-Gemeinschaft motivieren, sich rege an dem Projekt zu beteiligen. Ob Google Knol Wikipedia auf lange Sicht den Rang ablaufen kann, bleibt allerdings abzuwarten.

Noch ist Wikipedia mit monatlich rund 116 Millionen Nutzern aus aller Welt eine der meistbesuchten Internetseiten überhaupt. Weitere Informationen zu Google Knol finden sich auch in unserer Nachricht zur ersten Ankündigung durch Google.

Weitere Informationen: Knol.Google.com
Diese Nachricht empfehlen:
 
Dinge die die Welt nicht braucht. So wie die Wiki-Search schlechter ist als Google, so ist Knol schlechter als die Wikipedia. Vielleicht sollte Google lieber etwas anderes versuchen, wo sie ihr offenbar im Überfluss vorhandenes Geld verheizen können.
 
Google kann auch von nix die Finger lassen! Sie sollten lieber Wikipedia noch besser unterstützen
 
@justforfun: mhm... seh ich auch so... bald gibts dann wieder 100derte von diesen projekten... :) btw: bin ab heut neu hier ^^
 
@ röllchen: Willkommen:-)
 
@röllchen: Auch von mir, ein herzliches Hallööööööööchen :).


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News für Webprofis