Highscore dank PhysX: 3DMark-Macher greifen durch

Grafikkarten Die finnische Firma FutureMark will keine Benchmarkergebnisse mehr in ihre Datenbanken aufnehmen, bei denen ein mit Physik-Beschleunigung ausgerüsteter Grafikkartentreiber zum Einsatz kam. FutureMark bietet mit 3DMark eine der bekanntesten Spiele-Benchmark-Suites an. Für die Hardwarehersteller ist 3DMark ein wichtiges Werkzeug, das immer mehr auch zum Marketing-Instrument wird. Wer hohe Ergebnisse erzielt, bietet mehr Leistung, so die einfache Logik.

Nachdem der Grafikkartenhersteller Nvidia nun aber in seine Treiber die Unterstützung für die Physik-Beschleunigung mit der zugekauften (wir berichteten) PhysX-Technologie eingebaut hat, ist FutureMark zum Einschreiten gezwungen. Zwar bietet die PhysX-Unterstützung für Nvidia-Grafikkarten bisher in der Praxis kaum Vorteile, auf die Ergebnisse in 3DMark schlägt sie sich aber sehr wohl nieder.

Problematisch ist vor allem, dass die Ergebnisse mit eingeschaltetem Physik-Beschleuniger deutlich höher ausfallen. Die Grafikkarten von Nvidia hätten in den Statistiken von 3DMark nun also einen Vorteil. Damit die Aussagekraft der Benchmarkergebnisse nicht beschränkt wird, greift FutureMark jetzt durch.

Das Unternehmen aktualisiert sein Online-System zur Ausgabe von Benchmarkergebnissen nun so, dass nun keine Resultate mehr in die "Hall of Fame" aufgenommen werden, die mit eingeschalteter PhysX-Beschleunigung erzielt wurden. Ab sofort werden nur noch Ergebnisse eingetragen, die mit einem von FutureMark genehmigten Treiber mit WHQL-Zertifikat und ohne die Installation der PhysX-Software durchgeführt wurden.

Die Problematik besteht darin, dass FutureMark in die jüngste Ausgabe der 3DMark-Software "Vantage" einen Physik-Test eingebaut hat, der die Leistung der CPU bei derartigen Berechnungen misst. Der Test lässt sich durch die Zuschaltung der Physik-Beschnleunigung bei Nvidia-Grafikkarten einfach beeinflussen, um höhere Ergebnisse zu erzielen.
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